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Moody's senkt Ratings für Raiffeisen wegen Vincenz-Skandal

Der Skandal um Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz hat Folgen: Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit der Bankengruppe zurückgestuft.
Ernst Zimmerli
Logo der Raiffeisenbank am Hauptsitz in St. Gallen. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

Logo der Raiffeisenbank am Hauptsitz in St. Gallen. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

(sda) Sie senkt ihre Ratings von Aa2 auf Aa3 (Rating für langfristige Einlagen) sowie von A2 auf A3 (Senior Unsecured Debt Rating), wie Moody's am Dienstag mitteilte. Der Ausblick bleibe zudem "negativ".

Begründet wurden die schlechtere Noten mit den Corporate-Governance-Problemen von Raiffeisen, wie sie die Finanzmarktaufsicht (Finma) festgestellt habe. Zwar geht Moody's nicht davon aus, dass Raiffeisen durch Bussen finanziell geschwächt werde. Die Agentur befürchtet aber mittel- bis langfristig negative Folgen durch die Probleme.

Unter Umständen sei die Bankengruppe etwa zu hohe Risiken eingegangen. Auch der negative Ausblick wird mit einem generell mangelhaften Risikomanagement begründet. Die Finma hatte dem Raiffeisen-Verwaltungsrat kollektives Versagen in der Ära Vincenz vorgeworfen. "Der Verwaltungsrat hat seine Kontrollfunktion nicht wahrgenommen", hatte Finma-Direktor Mark Branson in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag" gesagt.

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