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Mit Silicon Valley auf Augenhöhe

Die Weinfelder Chrisign GmbH will ihr selbst entwickeltes Content Management System (CMS) vertreiben. Dabei halfen Studierende der Fachhochschule St. Gallen. Sie wurden für ihre Arbeit für den «WTT Young Leader Award» nominiert.
Die Studierenden der FHS waren für die Chrisign GmbH im Einsatz. (Bild: pd)

Die Studierenden der FHS waren für die Chrisign GmbH im Einsatz. (Bild: pd)

ST. GALLEN. Die Inhalte einer Website lassen sich mit einem Content Management System (CMS) leicht verwalten. Über 700 CMS kämpfen um Kunden. Die Weinfelder Chrisign GmbH wollte wissen, ob sie mit ihrem eigenen System in dem Markt bestehen könnte, auf dem auch Anbieter aus dem Silicon Valley mitmischen. Antworten sollte eine Gruppe von Studierenden der Fachhochschule St. Gallen (FHS) geben. In einem Praxisprojekt untersuchte sie das Marktpotenzial des CMS. Für ihre Arbeit wurde die Gruppe für den «WTT Young Leader Award» nominiert.

Zum Hersteller und Vertreiber

«Im Projektgeschäft hat man immer entweder zu viel oder zu wenig zu tun», sagt Chrisign-Geschäftsführer Christoph Lanter. «Zentraler Aspekt der Marktforschung war, herauszufinden, welche regelmässigen Einnahmen mit unserem CMS möglich sind.»

Das Studententeam aus Projektleiter Thomas Candrian, Philip Baumgartner, Pirmin Blumenthal, Remo Cotrotzo, Michael Eggenschwiler, Bettina Eugster und Patrick Helbling erforschte den Markt und die Konkurrenten genau. «CMS sind etwas sehr Technisches. Daher war die Mischung von Studierenden der Betriebsökonomie und Wirtschaftsinformatik ein grosser Vorteil», so Christoph Lanter. Das Team programmierte gar ein Programm, das bei Webseiten das verwendete CMS ermittelte. Es zeigte sich, dass 34 Prozent der Schweizer Webseiten ein CMS verwenden und «AdmiralCX» einen Marktanteil von 0,07 Prozent hat. Die grössten Schweizer Konkurrenten haben mit unter 0,5 Prozent aber einen ähnlich kleinen Anteil.

Weiter befragte das Team KMU, Web- und Werbeagenturen. Anhand dieser Informationen erarbeitete das Team Geschäftsmodelle in drei Varianten für je zwei Länder (Schweiz und Deutschland). Die Studierenden errechneten Marktvolumen, Aufwand und Planumsatz auf sechs Jahre.

Vertriebskonzept ermittelt

Dabei favorisierte das Team ein Geschäftskonzept: Den Vertrieb direkt über Webagenturen. Hauptgrund für die Wahl war die Deckungsgleichheit der Vorteile von «AdmiralCX» mit den ermittelten Entscheidungsfaktoren von Agenturen und Anwendern für ein CMS. «Wir setzten das entwickelte Geschäftsmodell bereits erfolgreich um und können ein zweites Standbein aufbauen und die Abhängigkeit von Zeitaufträgen reduzieren», so Christoph Lanter. Mittlerweile wurden bereits zwei Agenturen als Partner gewonnen. (red.)

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