Milliardenbusse für Transocean

ZUG. Das Tiefsee-Ölbohrunternehmen Transocean hat mit dem US-Justizministerium eine Einigung zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko erzielt. Der in Zug beheimatete und an der Schweizer Börse kotierte Konzern hat sich zur Zahlung von 1,4 Mrd. $ verpflichtet, wie er gestern abend bekanntgab.

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ZUG. Das Tiefsee-Ölbohrunternehmen Transocean hat mit dem US-Justizministerium eine Einigung zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko erzielt. Der in Zug beheimatete und an der Schweizer Börse kotierte Konzern hat sich zur Zahlung von 1,4 Mrd. $ verpflichtet, wie er gestern abend bekanntgab. Zuvor hatte das «Wall Street Journal» über die Einigung berichtet. In der Folge hatte der Transocean-Aktienkurs in den letzten Handelsminuten um über 10% zugelegt.

Mit dem Abkommen würden ausstehende Zivil- und potenzielle Strafklagen aus dem Unfall beseitigt, hiess es in dem Communiqué. Transocean war Besitzer einer Ölplattform im Golf von Mexiko, deren Explosion im Frühling 2010 mehrere Tote forderte und vor der Küste des US-Staats Louisiana eine Umweltkatastrophe auslöste. Das Unternehmen hatte zur Begleichung von Schadenersatzansprüchen 2 Mrd. $ zurückgestellt. (sda)