Mieten bleiben im Oktober stabil

Laut dem Homegate-Mietindex stagnieren die Angebotsmieten schweizweit. Etwas Bewegung war aber im Appenzellerland zu verzeichnen.

Kaspar Enz
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Die Mieten legen in der Ostschweiz vor allem im Appenzellerlan und im Thurgau zu.

Die Mieten legen in der Ostschweiz vor allem im Appenzellerlan und im Thurgau zu.

Der Schweizer Mietwohnungsmarkt entwickelt sich unauffällig. Das zeigt der Homegate-Mietindex, den das Immobilienportal mit der Zürcher Kantonalbank erstellt. Der Mietindex steht demnach gesamtschweizerisch bei 114.9 Punkten, was dem Vormonat entspricht. Im Jahresverlauf stiegen die Angebotsmieten um ein knappes Prozent.

Mieten steigen in Appenzell und Thurgau

Trotzdem unterscheiden sich die Entwicklungen in den Regionen. In Ausser- und Innerrhoden wurde im Oktober mit einem Plus von 0.7 Punkten auf 101.8 die deutlichste Steigerung verzeichnet. Anfang Jahr lag der Index hier noch bei 101.2 Punkten. Ebenfalls gestiegen sind die Mieten im Thurgau. Hier stand der Mieteindex im Oktober bei 114.4 Punkten, 0.3 Punkte über dem Wert im September. Noch deutlicher ist die Steigerung seit Anfang Jahr. Damals stand der Index der Thurgauer Angebotsmieten noch bei 112 Punkten.

St.Gallen mit stabilen Werten

Unmerklich gesunken sind die Mieten im Kanton St.Gallen. Hier lag der Mietindex im Oktober bei 113.6 Punkten, im September bei 113.7. Auch im Vergleich zum Beginn des Jahres ist hier wenig Veränderung festzustellen. Im Januar lag der Wert bei 113.3 Punkten. Leicht gestiegen sind die Mieten dafür in der Stadt St.Gallen: Hier lag der Index Anfang Jahr bei 101 Punkten. Unterdessen zeigt er 101.8 Punkte an. Das sin 0.1 Punkte über dem September.

Gesamtschweizerisch stiegen die Angebotsmieten laut Homegate in Uri und Basel Stadt um je 0.6 Punkte. Auch in den Städten Bern, Lausanne und Basel stiegen ie Mieten merklich. In Lugano und vor allem Genf (-1,8) sanken die Angebotsmieten.