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Micarna erwägt Bau in Bütschwil

COURTEPIN. Migros-Fleischverarbeiterin Micarna plant, wie sie im Frühjahr bekräftigte, den Ausbau ihres Geflügelgeschäfts. Der Geflügelsektor sei eines der wenigen Wachstumssegmente der Landwirtschaft, schrieb die Bauernzeitung damals.

COURTEPIN. Migros-Fleischverarbeiterin Micarna plant, wie sie im Frühjahr bekräftigte, den Ausbau ihres Geflügelgeschäfts. Der Geflügelsektor sei eines der wenigen Wachstumssegmente der Landwirtschaft, schrieb die Bauernzeitung damals. Neben dem bestehenden Westschweizer Geflügelschlachthof in Courtepin ist Micarna landesweit auf der Suche nach einem weiteren Standort. Der Grossraum Ostschweiz wird favorisiert, weil damit – auch mit Blick auf künftige Mastbetriebe – kurze Transportwege möglich wären. Etwas, das Micarna-Sprecher Roland Pfister als wichtigen Aspekt beim Tierwohl anführt. Mit Bütschwil sind die Verhandlungen relativ weit fortgeschritten, wie das «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF berichtet. Laut Pfister ist man in Gesprächen mit Landbesitzern und der Gemeinde. Entschieden ist aber noch nichts. Der Schlachthof würde 200 neue Arbeitsplätze nach Bütschwil bringen.

Wo auch immer der definitive Standort sein wird: Micarna geht davon aus, dass sie in zwei Jahren mit Bauen beginnt und der Betrieb 2020 starten wird. (T. F.)

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