Metrohm-Stiftung unterstützt Professur

Die Metrohm-Stiftung mit Sitz in Herisau unterstützt eine Professur zu neuen Materialien an der ZHAW in Wädenswil.

Merken
Drucken
Teilen

HERISAU. Die Metrohm-Stiftung unterstützt eine neue Stiftungsprofessur «Neue Materialien» der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) mit einem jährlichen Betrag von 300 000 Franken über einen Zeitraum von sechs Jahren. Die Professur wird national und international ausgeschrieben. Sie wird am Institut für Chemie und Biologische Chemie am ZHAW-Standort Wädenswil eingerichtet.

Verpflichtung der Wirtschaft

«Die Zukunft und das Wohlergehen der Schweiz hängt entscheidend davon ab, wie wir das Potenzial der Naturwissenschaften nutzen können», sagte Willy Hartmann, Präsident des Stiftungsrates der Metrohm-Stiftung, vor den Medien. Mit der Stiftung dieser Professur werde die Qualität der ZHAW anerkannt und die Verpflichtung der Wirtschaft für Ausbildung und Forschung unterstrichen, so ZHAW-Rektor Jean-Marc Piveteau.

Kompetenzaufbau in Wädenswil

Die neue Stiftungsprofessur wird am Institut für Chemie und Biologische Chemie am ZHAW Departement Life Sciences und Facility Management in Wädenswil eingerichtet. «In der Fachstelle Nanotechnologie und Funktionsmaterialien, in der die Professur angesiedelt wird, beschäftigt man sich schon längere Zeit mit der Entwicklung neuer Materialien und funktioneller Oberflächen», erläuterte der Institutsleiter Christian Hinderling.

Die oft auch als «Smart Materials» oder «Functional Materials» bezeichneten Materialien bieten ein breites und zunehmend gefragtes Anwendungsgebiet. Sie kommen beispielsweise als Biomaterial im Kontakt mit lebender Materie zum Einsatz oder um den Lichtfluss in Solarzellen zu lenken. (red.)