Mehr Konkurse, weniger neue Unternehmen

ZÜRICH. Die holprige Wirtschaft hinterlässt Spuren in der Schweizer Firmenlandschaft. Alleine im November sind 429 Firmen pleite gegangen. Das sind 8% mehr als im Vorjahresmonat.

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ZÜRICH. Die holprige Wirtschaft hinterlässt Spuren in der Schweizer Firmenlandschaft. Alleine im November sind 429 Firmen pleite gegangen. Das sind 8% mehr als im Vorjahresmonat. Damit summieren sich die Firmenkonkurse seit Anfang Jahr auf 4003, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B mitteilte. Das entspricht einem Anstieg um 7% gegenüber der Vorjahresperiode. Besonders stark waren die Zunahmen in der Nordwestschweiz (+21%) und in der Zentralschweiz (+17%). Von allen Grossregionen nahm nur im Tessin die Zahl der Firmenpleiten ab (–5%). In der Ostschweiz beträgt die Zunahme 4%, wobei es in Innerrhoden und im Thurgau weniger Pleiten gab als in der Vorjahresperiode.

Das grösste Konkursrisiko zeigen laut den Zahlen das Baugewerbe, das Gastgewerbe und Handwerksbetriebe. In diesen Branchen kommen Konkurse zweimal häufiger vor als im Schweizer Mittel. Das geringste Konkursrisiko haben Immobilienmakler und -verwaltungen.

Zudem wurden weniger Firmen gegründet. Die Zahl der neu im Handelsregister eingetragenen Unternehmen sank in den ersten elf Monaten 2015 um 2% auf 36 558. Während die Neueintragungen in der Ostschweiz und in der Südwestschweiz leicht stiegen (je +1%), sanken sie in allen anderen Regionen. Am stärksten waren die Rückgänge im Tessin (–12%) und in der Zentralschweiz (–7%). (sda/red.)

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