Mega-Bierfusion am Horizont

LÖWEN/LONDON. Seit langem tobt im globalen Biergeschäft ein Kampf um Marktanteile. Nach allerlei Gerüchten streckt nun der weltweit grösste Brauereikonzern Anheuser-Busch Inbev offiziell seine Fühler nach dem Branchenzweiten SABMiller aus.

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LÖWEN/LONDON. Seit langem tobt im globalen Biergeschäft ein Kampf um Marktanteile. Nach allerlei Gerüchten streckt nun der weltweit grösste Brauereikonzern Anheuser-Busch Inbev offiziell seine Fühler nach dem Branchenzweiten SABMiller aus. Gestern teilten die beiden Konzerne mit, AB Inbev wolle seinem Konkurrenten ein Kaufangebot vorlegen. SABMiller betonte aber, noch keine weiteren Details über die Konditionen einer möglichen Offerte erhalten zu haben. AB Inbev hat seinen Sitz in Belgien und ist für Marken wie Budweiser, Stella Artois und Beck's bekannt. Der Konzern entstand 2008 aus der Fusion der belgischen Interbrew und der US-Brauerei Anheuser-Busch. SABMiller wiederum ist 2002 aus der Fusion der südafrikanischen South African Breweries sowie der Miller Brewing Company entstanden. Bekannte Marken von SABMiller sind neben Miller etwa Grolsch und Foster's. In der Schweiz haben weder AB Inbev noch SABMiller Brauereien. (rtr)