Medien-Start-up «Republik» geht das Geld aus

Das Online-Magazin «Republik» hat nach über einem Jahr die Erwartungen übertroffen – irgendwie aber doch zu wenige zahlende Leser.

Yannick Nock
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(Bild: Screenshot «Republik»)

(Bild: Screenshot «Republik»)

Dem Onlinemagazin «Republik» droht Ende November das Geld auszugehen. Gestern wandten sich die Macher per Newsletter an ihre Abonnenten. «Eines gleich vorweg: Der Verkauf neuer Mitgliedschaften und die Erneuerungen laufen schlechter als erwartet», heisst es darin. Zwar kämen jeden Tag Abonnenten dazu, allerdings würden etwa gleich viele die «Republik» verlassen. Dem Onlinemagazin fehlen derzeit 900 Mitglieder, heisst es weiter. Sollte diese Entwicklung gleich bleiben und auch bei der zweiten Finanzierungsrunde alles schiefgehen, reichten ihre Mittel noch bis November. «Seien Sie also beunruhigt – aber nicht allzu sehr», schreiben die Journalisten. Man glaube aber weiter voll an das Produkt.

Co-Gründer Christof Moser ergänzt auf Anfrage: «Kein Grund zur Sorge. Wir sind nur leicht unter Businessplan.»

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