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MEDIEN: SDA und Keystone unter einem multimedialen Dach

Die Schweizerische Nachrichtenagentur SDA schliesst sich mit der Bildagentur Keystone zusammen. Grösste Aktionärin der neuen Gesellschaft wird die österreichische Austria Press Agentur APA.
Stefan Borkert

Seit zehn Jahren sind die SDA und die APA zu je 50 Prozent über das gemeinsame Tochterunternehmen Keystone miteinander verbunden. Nun sind die Karten neu gemischt worden, und es entsteht die Keystone-SDA-Gruppe. In einem gemeinsamen Communiqué heisst es, dass Keystone-SDA künftig Text-, Bild-, Video- und Infografiken anbieten werde. Clemens Pig, CEO der APA, sagt, dass diese Transaktion für alle drei beteiligten Agenturen eine Win-win-Situation sei. Es sei eine europaweit einmalige Verschränkung von Nachrichtenagenturen.

Dabei bringt die APA in Form eines Beteiligungstausches die APA-IT in die Gruppe ein. Damit wird die APA mit 30 Prozent zum grössten Einzelaktionär der neuen Gesellschaft. APA-IT ist Österreichs führender IT-Informationsprovider in den Bereichen Media-Solutions, IT-Outsourcing und Content-Management.

SDA-Chefredaktor nimmt den Hut

Verwaltungsratspräsident Heinrich Coninx ist überzeugt, die richtigen Weichen gestellt zu haben: «In Zeiten der Digitalisierung ist die Bündelung von Kompetenzen ein für Medienhäuser wichtiger Schritt, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Dass die APA im Rahmen dieser Fusion ihre umfassende Technologiekompetenz in die neue Keystone-SDA-Gruppe einbringt, ermöglicht uns die aktive Mitgestaltung dieser Entwicklungen.» Die Fusion bringe für die Kunden mehrere Vorteile, werden SDA-CEO Markus Schwab und Keystone-CEO Jann Jenatsch im Schreiben zitiert. Die neue Gesellschaft erzielt einen Umsatz von 50,6 Millionen Franken und beschäftigt rund 300 Personen. Sie ist in allen drei Landesteilen präsent. Die Dreisprachigkeit, die regionale Verankerung, die Qualität des Journalismus und die langjährigen Geschäftsbeziehungen mit Kunden werden die Markenzeichen der fusionierten zwei Unternehmen bleiben, heisst es in einer Mitteilung weiter. Im ­Fokus steht ausserdem der Ausbau des Geschäftes mit Kunden ausserhalb der Medien.

Im Zuge der Fusion räumt ausserdem der langjährige SDA-Chefredaktor Bernard Maissen seinen Sessel, berichtet das Online-Portal «persönlich.com».

Stefan Borkert

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