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MEDIEN: Blochers BaZ Holding kauft den Wiler Zehnder-Verlag

Die BaZ Holding AG übernimmt rückwirkend per Anfang Jahr die Zehnder Regionalmedia AG und die Zuger Woche AG. Unter den 25 Titeln sind auch Ostschweizer Blätter.
Johannes Wey
Christoph Blocher BaZ-Holding AG wird neben der Basler Zeitung neu die insgesamt 25 Zehnder-Wochentitel herausgeben und setzt dabei auf Kontinuität. (Bild: Keystone)

Christoph Blocher BaZ-Holding AG wird neben der Basler Zeitung neu die insgesamt 25 Zehnder-Wochentitel herausgeben und setzt dabei auf Kontinuität. (Bild: Keystone)

Die BaZ Holding AG gibt unter anderem die "Basler Zeitung" heraus. Die BaZ Holding AG gehört heute der Medienvielfalt Holding, an der auch SVP-Urgestein und Milliardär Christoph Blocher eine wesentliche Beteiligung hält. Die BaZ Holding übernimmt die Zehnder Regionalmedia AG von Andreas und Jaqueline Zehnder. Dazu gehören unter anderem die "St.Galler Nachrichten" mit ihren Regionalsplits sowie die Wiler Nachrichten. Ausserdem kauft die BaZ Holding die Zuger Woche AG von Rolf-Peter und Trudy Zehnder.

Damit werden die insgesamt 25 Wochentitel aus dem Hause Zehnder neu von der BaZ Holding herausgegeben, heisst es in der Mitteilung zum Deal. Diese gewinnt damit 800'000 Leser dazu. Es werde auf Kontinuität gesetzt. Die BaZ Holding sei überzeugt, dass "Zeitungen, die gut gemacht sind" mit einem Fokus auf das Lokale eine Zukunft hätten. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Der Medienmitteilung angehängt wurde auch eine Aufstellung von Fragen und Antworten, welche vermutlich Fragen von Journalisten vorweg nehmen sollen. Auch das brennendste Thema in diesem Zusammenhang wird angesprochen: Dass Christoph Blocher mit dem Kauf der Zehnder-Gruppe "seine Medienmacht massiv ausbauen" kann. Dem entgegnet Andreas Zehnder, dass die Käufer sich sehr bewusst seien, dass man in den Zehnder-Titeln "mit nationalen, insbesondere politischen Themen keine Leser und somit auch keine Interessenten gewinnt". Es werde der Branche zudem gut tun, wenn es neben den drei grossen Medienhäusern Tamedia, Ringier und NZZ-Gruppe eine finanziell unabhängige Nummer 4 gebe. Weiter heisst es in den "Fragen und Antworten", dass mit der Übernahme keine politischen Ziele verfolgt würden und die Leserschaft keinen Kurswechsel in der Berichterstattung erwarten müsse.

Die BaZ Holding AG gibt zudem an, dass man mit den bestehenden Mitarbeiterteams weiterarbeiten werde.

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