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Maschinenbau im Thurgau schiebt Export an

Der Thurgauer Konjunkturmotor brummt noch, aber nicht mehr unter Vollgas. In der Industrie und beim Bau präsentiert sich die Situation überwiegend gut. Im Detailhandel bleibt die Lage schwierig.
Stefan Borkert

In der Thurgauer Wirtschaft lassen die Auftriebskräfte allmählich nach. Das wird in der aktuellen Ausgabe des Thurgauer Wirtschaftsbarometers, das vom Kanton Thurgau, der Thurgauer Kantonalbank, der IHK Thurgau und dem Thurgauer Gewerbeverband erstellt wird, geschrieben. Laut Umfrage meldete Anfang Januar jeder dritte Industriebetrieb im Thurgau eine gute Geschäftslage. Bei den übrigen war sie mehrheitlich befriedigend.

Im vierten Quartal 2018 nahm die Industrieproduktion demnach etwas zu, und die Kapazitäten waren gut ausgelastet. Die Exporte stiegen um 7,6 Prozent. Vor allem im Maschinenbau wurde deutlich mehr exportiert. Aber die Dynamik flacht spürbar ab. Der Bestellungseingang stagnierte im Schlussquartal 2018, und mehr Betriebe als zuvor berichteten von einer ungenügenden Nachfrage. Für das erste Quartal 2019 zeigt man sich in der Thurgauer Industrie vorsichtig. Die Industriebetriebe gehen entsprechend von einer leicht höheren Produktion aus. Bei den Exporten und beim Bestellungseingang wird jedoch kein Zuwachs erwartet. Zum Sommer hin blicken die Betriebe dann aber wieder mit verhaltener Zuversicht.

Das Hoch im Bau schwächt sich allmählich ab

In der Thurgauer Bauwirtschaft läuft das Geschäft nach wie vor rege. Doch hat sich das Bild leicht eingetrübt. Im vierten Quartal 2018 liess die Bautätigkeit, auf hohem Niveau, etwas nach. Auch die Nachfrage war leicht rückläufig. In der Folge sanken die Auftragsbestände. Für die nahe Zukunft erwartet das Bauhauptgewerbe verbreitet eine Abkühlung der Geschäftslage. Demgegenüber blickt man im Ausbaugewerbe eher zuversichtlich auf die kommenden Monate.

Die Thurgauer Detailhändler sprachen Anfang Januar noch von einer befriedigenden Geschäftslage. Für das erste Quartal sind die Erwartungen insbesondere bei den kleinen Betrieben aber gedämpft. Grössere Betriebe hingegen sind deutlich zuversichtlicher. Für den Zeitraum bis zum Sommer dieses Jahres erwarten die Thurgauer Detailhändler eine nahezu gleichbleibende Geschäftslage.

Lohn unter dem Schweizer Durchschnitt

Die Löhne im Thurgau variieren zwischen den Branchen. Das zeigen erste Auswertungen der Lohnstrukturerhebung 2016. Der mittlere Lohn liegt bei etwas mehr als 5900 Franken. Das Lohnniveau in der Thurgauer Privatwirtschaft bewegt sich damit auf dem gleichen Niveau wie in der Grossregion Ostschweiz. Im Vergleich zur Gesamtschweiz liegt der mittlere Lohn allerdings gut 300 Franken tiefer.

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