Maastricht-Vertrag

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Der Vertrag von Maastricht vom 7. Februar 1992 war nach den Römischen Verträgen von 1957 der wichtigste Integrationsschritt der europäischen Einigung. Er überführte die EG mit der Ergänzung einer gemeinsamen Aussen- und Sicherheitspolitik sowie der polizeilichen und justiziellen Zusammenarbeit unter das gemeinsame Dach der neu gegründeten EU. Hauptbestandteil war die Bildung der Wirtschafts- und Währungsunion. Heute gehören 19 der 28 EU-Staaten der Eurozone an. Die Ratifizierung «Maastrichts» wurde durch einen negativen Volksentscheid in Dänemark und eine Verfassungsklage in Deutschland verzögert. Der Vertrag wurde revidiert durch die Verträge von Amsterdam (1997), Nizza (2001) und zuletzt Lissabon (2007). (R. H.)