Lob für neues «Sprungbrett»

Auf einen halben Tag verkürzt und erstmals direkt bei den Firmen: So wurde der diesjährige Sprungbrett-Event Thurgau für Studierende durchgeführt.

Christof Lampart
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FRAUENFELD. Generelles Ziel des zum 13. Mal im Thurgau ausgetragenen Sprungbrett-Events ist es, dass die Arbeitgeber im Kanton mit Studierenden diverser Fachhochschulen und universitärer Hochschulen aus der Schweiz und dem angrenzenden Ausland Kontakte knüpfen können. Die Veranstaltung im Auftrag der kantonalen Ämter für Wirtschaft und Arbeit sowie für Mittel- und Hochschulen werden von der Together AG durchgeführt, die in der Deutschschweiz sechs solcher Sprungbrett-Events organisiert.

Einblick in sieben Firmen

2015 meldeten sich 80 junge Frauen und Männer, die an 14 Fach- und Hochschulen studieren, für dem Thurgauer Event an. Am vergangenen Freitagnachmittag konnten sie den Betrieb von einer der sieben Firmen besichtigen und zuweilen auch einen Workshop absolvieren. Bei den Unternehmen handelte es sich um Baumer, Bosch, Geobrugg, Lidl, Nüssli, Thurgauer Kantonalbank und Trio Personal.

Mint-Berufe gut vertreten

Laut Adrian Fischer von Together ist man vom Konzept der eintägigen Workshops auf dem Ermatinger Wolfsberg abgekommen, weil die Firmen den Studierenden nicht einfach per Trockenübung einen Einblick ins Geschäft geben wollten, sondern direkt im Betrieb. «Somit wurde das Ganze kürzer und intensiver», sagte Fischer am Freitagabend im Frauenfelder Eisenwerk, wohin die Sprungbrett-Teilnehmenden zum Apéro geladen waren. Dort nutzten viele die Gelegenheit, um die Firmen- und Verbandsvertreter in lockerer Runde kennenzulernen.

«Besonders freut es mich, dass wir viele Leute aus dem Mint-Bereich, also angehende Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschafter und Techniker, hier haben», sagte Martin Bächer vom Amt für Mittel- und Hochschulen. Und für Marcel Räpple von der Wirtschaftsförderung Thurgau ist das «Sprungbrett» eine «hervorragende Gelegenheit, um den Jungen zu zeigen, dass es im Thurgau tolle Firmen gibt».

Studierende sind zufrieden

Sarah Bünter von der Universität St. Gallen etwa kam nach Frauenfeld, «weil ich früh wissen möchte, was auf dem Arbeitsmarkt gefragt ist und was mich interessieren könnte». Thomas Helwig von der Hochschule Konstanz für Technik, Wirtschaft und Gestaltung sprach von einer «super Veranstaltung, um interessante Leute auf einfache Art und Weise kennenzulernen».