Leclanché kann Sanierung starten

YVERDON. Die Aktionäre des Waadtländer Batterieherstellers Leclanché haben den Weg für die mittelfristige Finanzierung über 17 Mio. Fr. freigemacht.

Merken
Drucken
Teilen

YVERDON. Die Aktionäre des Waadtländer Batterieherstellers Leclanché haben den Weg für die mittelfristige Finanzierung über 17 Mio. Fr. freigemacht. Sie stimmten an einer ausserordentlichen Generalversammlung allen Anträgen des Verwaltungsrats zu, die in Verbindung mit der Restrukturierung und Sanierung des Unternehmens angekündigt waren. Wie das Unternehmen, das auf die Produktion von Lithium-Ionen-Zellen und Energiespeichersystemen spezialisiert ist, weiter mitteilte, haben die Aktionäre auch die Wahl der beiden Kandidaten des Investors Precept in den Verwaltungsrat gebilligt.

Der Sanierungsplan sieht vor, dass der Darlehensvertrag über 17 Mio. Fr. mit Precept bis Juni 2016 verlängert wird. Als erster Schritt soll das Aktienkapital reduziert werden. Danach erhalten die Investoren von Precept und Bruellan die Möglichkeit, ihre Kredite in Leclanché-Aktien umzuwandeln. Danach würden Precept und Bruellan eine absolute Mehrheit am Unternehmen halten. Leclanché wurde 1909 gegründet zur Produktion von Trockenzellen. Mitte 2013 hatte das Unternehmen 87 Mitarbeitende, 1973 waren es über 800. (sda/red.)