Kuoni forciert Konzernumbau

ZÜRICH. Nach dem Verkauf des klassischen Reisegeschäfts und einem weiteren Quartalsverlust leitet Kuoni einen Umbau ein. Dabei werden im Geschäft der Gruppenreisen die Struktur und das Angebot vereinfacht und verschlankt, was zum Abbau von weltweit 350 Vollzeitstellen führt.

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ZÜRICH. Nach dem Verkauf des klassischen Reisegeschäfts und einem weiteren Quartalsverlust leitet Kuoni einen Umbau ein. Dabei werden im Geschäft der Gruppenreisen die Struktur und das Angebot vereinfacht und verschlankt, was zum Abbau von weltweit 350 Vollzeitstellen führt. Das soll die jährlichen Kosten um gut 30 Mio. Fr. senken. Zudem wird die Konzernspitze umgebaut. So muss Konzernchef Peter Meier seinen Posten räumen. Er wird per sofort durch Zubin Karkaria ersetzt, den bisherigen Leiter des hoch-profitablen Visumgeschäfts. Neue Finanzchefin wird Prisca Havranek-Kosicek, die Thomas Peyer ersetzt, der Kuoni wie angekündigt Anfang 2016 verlässt. In den ersten drei Quartalen 2015 schrieb Kuoni einen Verlust von 293 Mio. Franken. (sda)