Küchenbauer Alno streicht Stellen

Drucken
Teilen

Einsparungen Nach der Aufstockung der Beteiligung des Grossaktionärs Tahoe Investors GmbH hat der angeschlagene deutsche Küchenbauer Alno Eckpunkte des angekündigten Restruktu­rierungsprogramms formuliert. Demnach werden in der Verwaltung in Deutschland 250 Stellen und in den ausländischen Konzerngesellschaften 100 Arbeitsplätze abgebaut. Zu Alno gehört auch die Firma Forster Schweizer Stahlküchen, die in Arbon 90 Beschäftigte hat. Auf die Frage, ob der Abbau auch die ehemalige Tochter der AFG Arbonia-Forster tangiert und falls Ja wie stark, sagt Alno-Sprecher Markus Gögele: «Alle Standorte sind von der Restrukturierung betroffen. Details geben wir nicht weiter.»

Mit der Restrukturierung will Alno in der Verwaltung alle Prozesse optimieren und schon dieses Jahr einen Betrag in zweistelliger Millionenhöhe einsparen sowie «ein deutlich positives» Betriebsergebnis auf Stufe Ebitda ausweisen. Konkret soll der Stellenabbau die Personalkosten um mindestens 20 Mio. € jährlich reduzieren. Insgesamt hat die Alno-Gruppe 2100 Mitarbeitende.

Die Beteiligungsgesellschaft Tahoe Investors hält 43,13% an Alno. Tahoe tritt auch als Darlehensgeber auf und ermöglicht es damit und mit Know-how, dass Alno die Restrukturierung nun kurzfristig umsetzen kann. (T. G.)