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KONZERNUMBAU: Arbonia verkauft ihre Baukräne

Mit der Übernahme der Looser-Gruppe hat die Arbonia AG ihre Marktposition gestärkt. Im Paket enthalten war auch die Baudienstleisterin Condecta mit Sitz in Winterthur. Für sie wird ein Käufer gesucht.
Stefan Borkert
Auf einer Baustelle in Neftenbach ist ein sogenannter Obendreherkran der Condecta im Einsatz. (Bild: PD)

Auf einer Baustelle in Neftenbach ist ein sogenannter Obendreherkran der Condecta im Einsatz. (Bild: PD)

Stefan Borkert

So ganz ist der Umbau des Arbonia-Konzerns noch nicht abgeschlossen. Bei der Arbonia AG ist man zu dem Schluss gekommen, sich von einer von der Looser mitübernommenen Geschäftssparte, welche nicht zum Kerngeschäft der Arbonia gehört, zu trennen.

Konzentration auf drei Kerndivisionen

Da das Geschäft mit den mobilen Sanitärtoiletten aus Kunststoff, Schnellmontagekrane und Raumsystemen nicht zum Kerngeschäft der Arbonia gehört, entschied sie sich, für diese Division Industriedienstleistungen einen neuen Eigentümer zu suchen. In einem Communiqué heisst es weiter, dass für die Arbonia im Vordergrund stehe, für die Mitarbeitenden und für das operative Geschäft der Division eine zukunftsorientierte Lösung mit Entwicklungsmöglichkeiten zu finden. Wenn irgend möglich, sollen die rund 150 Arbeitsplätze bei Condecta erhalten werden: «Wir sind selbstverständlich bestrebt, eine Eigentümerschaft zu finden, die diese Denkhaltung unterstützt», sagt Arbonia-Sprecherin Fabienne Zürcher. Der anstehende Verkaufsprozess ziehe somit keine Veränderungen für die Mitarbeitenden mit sich. «Die Arbonia beabsichtigt, sich auf ihre drei Kerndivisionen Gebäudetechnik, Fenster und Türen zu konzentrieren.» Die Division Industriedienstleistungen besteht aus der Condecta-Gruppe und wurde im Rahmen der Looser-Übernahme durch die ehemalige AFG Arbonia-Forster-Holding AG als ei­genständige Division in die Arbonia-Gruppe überführt. Noch ist kein konkreter Käufer gefunden. «Wir haben angekündigt, dass wir eine neue Eigentümerschaft suchen. Sobald ein Käufer feststeht, werden wir die Öffentlichkeit selbstverständlich informieren», sagt Fabienne Zürcher.

Wie viel der Verkauf in die Arbonia-Kasse spülen wird, ist noch offen. «Wie hoch der Verkaufserlös im Endeffekt sein wird, sehen wir, wenn eine neue Eigentümerschaft feststeht», erklärt Zürcher und fährt fort: «Den daraus resultierenden Ertrag werden wir zur weiteren Reduzierung der Nettoverschuldung oder für allfällige Akquisitionen in unseren Kerngeschäften nutzen.»

Ankündigung beflügelt den Aktienkurs

Der Verkaufsprozess von Firmen ist damit praktisch abgeschlossen. «Abgesehen vom Verkauf von nicht mehr betriebsnotwendigen Immobilien sind keine weiteren Verkäufe geplant», sagt die Kommunikationschefin. Und damit sei Ende dieses Jahres dann auch der wesentliche Restrukturierungsprozess, was die Produktionsverlagerung angehe, beendet. Die Ankündigung des Verkaufs der Condecta hat den Aktienkurs der Arbonia AG ansteigen lassen. Der Aktienkurs spielt beim Condecta-Verkauf allerdings keine grosse Rolle. «Bei Kauf- und Verkaufsentscheidungen ist für uns die strategische Sinnhaftigkeit entscheidend», betont Fabienne Zürcher.

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