Konzept aus Frauenfeld auch für Winterthur

FRAUENFELD. Brauerei und eigene Gastronomie als bedeutender Absatzkanal für die Biere finden sich bei der Frauenfelder Brauhaus Sternen AG.

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FRAUENFELD. Brauerei und eigene Gastronomie als bedeutender Absatzkanal für die Biere finden sich bei der Frauenfelder Brauhaus Sternen AG. Insgesamt werden pro Jahr rund 1400 Hektoliter Bier – oder anschaulicher 140 000 Liter Bier – abgesetzt, wie Verwaltungsratspräsident Martin Wartmann sagt. Dieses Jahr hat das Brauhaus sein in Frauenfeld gewachsenes Konzept nach Winterthur gebracht. Dort wurde im April ein weiterer Gastronomie-Standort eröffnet.

Umsatz gesteigert

2013 hatte das Brauhaus den Umsatz, ohne Preiserhöhung, nochmals um 2% gesteigert, wie aus dem Geschäftsbericht anlässlich der Generalversammlung vom Juni 2014 hervorgeht. Hauptgründe der erneuten Umsatzsteigerung seien der stärkere Bierverkauf mit eigener Etikette sowie die grössere Gästefrequenz durch Individualkunden. Das Brauhaus Sternen bietet vierzehn verschiedene Biere an, deren Alkoholgehalt von 4% bis 11% reicht. Wie Wartmann erklärt, sei es der Vorteil kleiner Chargen, dass man rasch einmal ein neues Bier lancieren könne.

Laut Geschäftsbericht produzierte die Brauerei 2013 in etwa gleich viele Sude wie im Vorjahr. Weiterhin stieg der Direktverkauf über Rampe und Vitrine. Nebst den Standardprodukten wurde 2013 erneut ein Rauchbier hergestellt. Ebenso wurden drei verschiedene Biere, die im Brauhaus-Whisky-Holzfass ausgebaut wurden, an die Kunden verkauft.

Segmente im Schweizer Markt

Das Brauhaus selber siedelt seine Biere bewusst im Premiumsegment an. Stellt man den Schweizer Biermarkt als Pyramide dar, machen Discountbiere den Sockel mit 25% bis 30% Anteil aus. Hinzu kommt ein breiter Mittelbau (rund 50%) mit Standardbieren. Die restlichen – sprich die oberen – 20% sind dann Premiumbiere. (red.)