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Konsumentenschützer bereiten Klage gegen VW vor

AbgasskandalIm Kampf um eine faire Entschädigung von Betrugsopfern in der Affäre um manipulierte Schadstoffwerte von VW-Dieselfahrzeugen will die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) rechtliche Schritte ergreifen. Dazu arbeitet sie mit Partnern aus Österreich, den Niederlanden und aus Deutschland zusammen. Um im Rahmen eines aussergerichtlichen Vergleichs zu erreichen, dass betroffene Autobesitzer in der Schweiz fair entschädigt werden, hat sich die SKS schon vor Monaten mit der niederländischen Stiftung VW Car Claim zusammengetan. Über 100000 Betroffene haben sich der Gruppe angeschlossen, davon 2000 aus der Schweiz. Dieser Verhandlungsweg sei aber gescheitert. «VW verweigerte jedes Verhandlungsgespräch gegenüber dieser grossen Gruppe», sagt SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder. Als Folge bereitet sich VW Car Claim in den Niederlanden auf das Einreichen einer Klage vor. Und auch die SKS wolle den Druck aus der Schweiz verstärken und prüfe ebenfalls rechtliche Schritte. Konkret sollen Klageaktionen durchgeführt werden, um die Rechte der Betroffenen durchzusetzen. Geschädigte Konsumenten und Unternehmen können sich für das Klageprojekt anmelden.

Ziel sei es, dass geschädigte Autobesitzer in Europa gleich behandelt werden wie in den USA, sagt Stalder. Dort hätten VW-Kunden 5000 bis 10000 $ Schadenersatz erhalten oder ihr Fahrzeug zurückgeben können. VW bestätigte, in Europa einen aussergerichtlichen Vergleich weiterhin abzulehnen. So will VW vermeiden, dass weitere Betroffene ebenfalls eine Entschädigung verlangen. (sda)

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