Konflikt bei Spar harrt einer Lösung

ST. GALLEN. Das Einigungsverfahren unter der Mediation des Aargauer Einigungsamts im Streit um Löhne und Arbeitsbedingungen im Spar-Laden an der Tankstelle in Baden-Dättwil lässt auf sich warten. Wie die Gewerkschaft Unia schreibt, hat Spar beim Einigungsamt eine Fristerstreckung bis 11.

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ST. GALLEN. Das Einigungsverfahren unter der Mediation des Aargauer Einigungsamts im Streit um Löhne und Arbeitsbedingungen im Spar-Laden an der Tankstelle in Baden-Dättwil lässt auf sich warten. Wie die Gewerkschaft Unia schreibt, hat Spar beim Einigungsamt eine Fristerstreckung bis 11. Juli für eine Stellungnahme erwirkt. Normalerweise gewährt das Amt eine Frist von zehn Tagen. Das Amt hatte das Einigungsverfahren auf Begehren der Unia am 20. Juni eingeleitet. Spar-Sprecherin Silvia Manser bestätigt die Fristerstreckung. Über den Grund für den Antrag von Spar konnte sie nichts sagen. Die Unia wirft Spar «Verzögerungstaktik» vor und spricht von einem «weiteren Affront» gegenüber den involvierten zehn Angestellten. Spar hatte diese im Arbeitskampf fristlos entlassen. Die Unia spricht von missbräuchlichen Kündigungen. (T. G.)