Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Keine Toleranz mehr für «brillante Arschlöcher»

Uber Der Exodus im Top­management des Fahrdienstvermittlers Uber hält an. Nach einer abwertenden Bemerkung über Frauen nimmt Uber-Direktor David Bonderman per sofort den Hut. Zuvor hatte bereits Uber-Chef Travis Kalanick nach massiver Kritik an seinem Führungsstil eine «Auszeit» angekündigt. Zudem werden seine Befugnisse beschnitten. Und Topmanager Emil Michael, ein enger Vertrauter Kalanicks, musste nach Ermittlungen einer Untersuchungskommission die Firma verlassen. Zuletzt hatten sich bei Uber Beschwerden über sexuelle Belästigungen und Diskriminierungen gehäuft. Uber hat als Folge 20 Mitarbeiter entlassen und Dutzende in Schulungen geschickt.

Bondermans Äusserungen fielen am Dienstag just an einer Betriebsversammlung zur Verbesserung der Unternehmenskultur, von der ein Mitschnitt bei Yahoo übertragen wurde. Verwaltungsrätin Arianna Huffington hatte für mehr Frauen an Firmenspitzen plädiert, was Bonderman mit den Worten quittierte: «Tatsächlich zeigt es, dass dann sehr viel mehr Gerede wahrscheinlicher ist.» Bonderman entschuldigte sich kurz darauf bei den Mitarbeitenden und nannte seine Äusserungen «nachlässig, unangemessen und unentschuldbar». Huffington sagte, es werde keine Toleranz mehr für «brillante Arschlöcher» geben, die in der Vergangenheit oft einen Freibrief erhalten haben sollen. (rtr/apa)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.