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Karriere machen in der Ostschweiz

ProOst will jüngere Fach- und Führungskräfte für die regionale Wirtschaft gewinnen. 37 Unternehmen präsentierten sich am diesjährigen, zweiten Kongress. Dieser war mit rund 300 Teilnehmern besser besucht als im Vorjahr.
Martin Sinzig
An der ProOst 2015: Unternehmensvertreter und jüngere Fachkräfte im Gespräch. (Bild: Hanspeter Schiess)

An der ProOst 2015: Unternehmensvertreter und jüngere Fachkräfte im Gespräch. (Bild: Hanspeter Schiess)

ST. GALLEN. Karrierechancen und Lebensqualität: Unter diesen Vorzeichen ist gestern zum zweitenmal die ProOst ausgerichtet worden. Als Kontaktmesse für Ostschweizer Unternehmen und Absolventen von Fachhochschulen und universitären Hochschulen angelegt, soll die Veranstaltung höher Gebildete motivieren, ihren Arbeitsplatz in der Ostschweiz zu suchen.

Der eintägige Anlass ist eine Massnahme zur Standortförderung, und darum zählten die Wirtschaftsförderungen der Ostschweizer Kantone Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden, St. Gallen und Thurgau zu den Auftraggebern der ProOst 2015.

Mehr Teilnehmer

«Wir sind sehr erfreut über die wachsenden Teilnehmerzahlen», sagte Beat Ulrich, Leiter der Standortförderung des Kantons St. Gallen, an einem Mediengespräch. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Beteiligung um gut 30 auf rund 300 junge, gut ausgebildete Fachkräfte erhöht.

Zudem sei es gelungen, mehr Personen aus technischen und naturwissenschaftlich orientierten Berufen zu gewinnen, sagt Rolf Sonderegger, Projektleiter und Inhaber der durchführenden Together AG. Als Erfolg werten die Veranstalter auch, dass die morgendlichen Betriebsbesichtigungen gut genutzt und auch rasch ausgebucht waren.

Rückkehrer in die Ostschweiz

Das nachmittägliche Programm, das ganz im Zeichen der Kontaktpflege stand, eröffnete der Innerrhoder Landammann Daniel Fässler mit einer persönlichen Note. Er habe in Bern studiert und in Zürich gearbeitet. Dass er in die Ostschweiz zurückgekehrt sei, bereue er am allerwenigsten. Die Ostschweiz biete Lebensqualität und gleichzeitig spannende Berufsaussichten, versicherte Fässler: «Nutzen Sie diese Chance.»

Dass die Ostschweiz ein für alle möglichen Fachrichtungen interessanter Arbeitsmarkt sei, bestätigt Andreas Schmidt, der an der Uni-Verwaltung in Konstanz wirkt. Als Alumni-Beauftragter wollte er mehr über Anstellungschancen für Uni-Absolventen erfahren.

Diane Rambert, als Holzingenieurin in Biel in der Produktentwicklung tätig, hatte sich zum Ziel gesetzt, mehr über die berufliche Seite am anderen Ende der Schweiz erfahren und Einblicke in die Region zu gewinnen. Ein konkretes Interesse an einer Stelle in der Ostschweiz zeigte Markus Straub aus Goldach, der bei der Post in Zürich im Bereich Logistik und Kundenlösungen arbeitet. Der Betriebswirtschafter will die täglich dreieinhalb Stunden fürs Pendeln reduzieren, vor allem weil er inzwischen Vater zweier Kleinkinder ist.

Erfahrene Fachkräfte gesucht

Das Messe- und Kongressprogramm bot neben den Informationsständen der beteiligten 37 Unternehmen, Fachhochschulen und kantonalen Institutionen auch ein erweitertes Rahmenprogramm mit Vorträgen, Stylingtips, eine «Innovationsmeile» und eine «Job-Wall» mit Stelleninseraten.

Die Messe war auch für den Hauptsponsor, die Helbling Technik AG aus Wil, eine interessante Plattform, wie Hans Tischhauser sagte, Partner und Mitglied der Geschäftsleitung. Das Unternehmen, das in Wil 110 Mitarbeitende hat, vor allem Ingenieure für die Produktentwicklung, habe weniger Mühe, junge Leute zu finden, suche aber vor allem erfahrene Fachkräfte. Die Veranstalter zeigen sich zuversichtlich, dass die Messe Früchte trägt. «Wir wollen breiter und tiefer werden», sagt Ulrich. Es gelte, über den Tellerrand hinauszuschauen, bekräftigt Markus Walt, Leiter des Innerrhoder Amts für Wirtschaft.

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