Kahlschlag bei Schlumberger

HOUSTON. Als Folge des Ölpreiszerfalls weitet der weltgrösste Ausrüster der Ölindustrie, Schlumberger, seinen Stellenabbau massiv aus. Der US-Konzern kündigte an, weitere 11 000 Arbeitsplätze zu streichen.

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HOUSTON. Als Folge des Ölpreiszerfalls weitet der weltgrösste Ausrüster der Ölindustrie, Schlumberger, seinen Stellenabbau massiv aus. Der US-Konzern kündigte an, weitere 11 000 Arbeitsplätze zu streichen. Zusammen mit dem zu Jahresbeginn verkündeten Wegfall von 9000 Jobs will das Unternehmen damit seine Belegschaft dieses Jahr um 20 000 Köpfe oder über 15% verkleinern. Derzeit beschäftigt der Konzern, der im Auftrag von Energiekonzernen wie Exxon Mobil oder BP arbeitet, weltweit 115 000 Menschen. Zudem kappt das Management die Investitionen dieses Jahr von 3 Mrd. auf 2,5 Mrd. $. Der Konzern, der Öl- und Gasunternehmen mit Bohrtechnik und anderer Ausrüstung versorgt, rechnet damit, dass die Kunden allein dieses Jahr in Nordamerika über 30% und international etwa 15% weniger Geld ausgeben für die Ölförderung und die Erschliessung von Vorkommen. (rtr/afp)