IWF sieht Europa langsam ermüden

WASHINGTON. Die Eurozone muss sich nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) längerfristig auf ein schwaches Wirtschaftswachstum einstellen.

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WASHINGTON. Die Eurozone muss sich nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) längerfristig auf ein schwaches Wirtschaftswachstum einstellen. Zwar habe sich die Konjunktur in der Region zuletzt erholt, aber für die Zukunft gebe es derzeit kaum Aussichten auf eine weitere Verbesserung, heisst es in der aktuellen IWF-Prognose für die Weltwirtschaft.

Für die Schweiz hat der IWF die Prognose für dieses Jahr wegen der Frankenstärke bereits im Ende März publizierten Länderexamen halbiert. 2015 ist demnach noch mit einer Zunahme des Bruttoinlandproduktes (BIP) um 0,8% zu rechnen. Vor der Aufhebung des Euro-Mindestkurses der Schweizerischen Nationalbank (SNB) war der IWF noch von einem Wachstum von 1,6% ausgegangen. Für 2016 publizierte der IWF am Dienstag ein Plus von 1,2%.

Weltweit rechnet der IWF in diesem Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 3,5% und 2016 mit 3,8%. Besser als zuletzt stünden die grossen Volkswirtschaften da, während die Konjunktur in Entwicklungs- und Schwellenländern etwas nachgelassen habe. (sda)

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