IVF Hartmann setzt auf Ältere

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Heimbewohner Der Medizinalbedarfshersteller IVF Hartmann aus Neuhausen am Rheinfall will stärker auf Alters- und Pflegeheime als Kunden setzen. Bereits 2016 trieben diese das Umsatzwachstum an, neben Spitex-Organisationen, Arztpraxen und Tageskliniken. Der Umsatz stieg um 1,8% auf 135 Mio. Franken. Dabei habe der Kostendruck im Gesundheitswesen nochmals zugenommen, teilte der Hersteller von Wundversorgungs- und Hygieneprodukten mit. Mit einem Mengenwachstum von 4% konnte IVF Hartmann Preisrückgänge von 2,2% mehr als ausgleichen.Der Betriebsgewinn stieg um 4,1% auf 19,7 Mio., der Reingewinn um 2,2% auf 16,4 Mio. Franken. Die Steigerung der Profitabilität basiere auf Mehrverkäufen von Desinfektionsprodukten sowie von Einlagen, Unterlagen und Hautpflegeprodukten bei Inkontinenz. Ferner will das Unternehmen die Watteproduktion bei der Kistler AG Verbandwattefabrik im st. gallischen Gommiswald konzentrieren und die Produktion der elastischen Binden aus Netstal in Glarus an einen Standort im Mutterkonzern verlagern. Betroffen seien etwa 20 Mitarbeitende. Man wolle sie wenn immer möglich weiterbeschäftigen. (sda)