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IST AG investiert in Ebnat-Kappel

Firmenausbau Die Toggenburger IST AG (Innovative Sensor Technology) sieht sich steigenden Produktions- und Platz­anforderungen gegenüber. Deshalb erweitert der weltweit tätige Sensorspezialist seinen Firmenhauptsitz in Ebnat-Kappel. Direkt neben dem bisherigen Gebäude wird angebaut, wie das Unternehmen mitteilt.

Verschiedene Entwicklungen geben dem Unternehmen Schub. So werden Sensoren für intelligente Geräte im Internet der Dinge zunehmend wichtiger. Ein anderes Beispiel ist die Raumfahrtindustrie. Im Juni startete ein tschechischer Nanosatellit ins All. Mit an Bord waren Sensoren der IST AG. Inzwischen zählt das Unternehmen weltweit rund 350 Mitarbeitende, davon über 200 am Schweizer Hauptsitz.

«Durch den Erweiterungsbau gewinnen wir wichtige Infrastruktur hinzu, die wir sowohl für die Erweiterung unserer Produktion als auch der Büroflächen dringend benötigen», erläutert Jörn Lützen, Produktionsleiter der IST AG und Bauprojektleiter, in der Mitteilung. Durch wachsende Produktionsmengen und steigende Mitarbeiterzahlen stosse man platzmässig an Grenzen.

Attraktivität der Region gemeinsam stärken

Durch den Anbau wird die bisher zur Verfügung stehende Fläche verdoppelt. Investiert wird ein zweistelliger Millionenbetrag. Um weiterhin kurze Wege zu ­ermöglichen, werden die beiden Gebäude miteinander verbunden. Peter Anderegg, Finanz- und Personalleiter der IST AG, betont, durch den Erweiterungsbau festige man den Standort in Ebnat-Kappel und die Bedeutung als Arbeitgeber. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Herbst 2018 andauern.

Die IST AG gehört seit 2005 zur Endress+Hauser-Firmengruppe. Soeben sind die Toggenburger als erfolgreichstes Unternehmen innerhalb der Firmengruppe ausgezeichnet worden. Die IST AG verhehlt aber auch ­einen Wermutstropfen nicht. Gerade jetzt, in Zeiten des Wachstums, sei es nicht immer einfach, gutes Personal zu finden. Man könne bereits auf viele qualifizierte und motivierte Mitarbeiter im Unternehmen zählen. Doch manche potenzielle Bewerber zeigten sich gegenüber dem ländlichen Standort skeptisch. Dabei seien die Arbeitsplätze attraktiv, versichert die IST AG und folgert: Es sei wichtig, «dass die Region gemeinsam an einer attraktiven Aussenwirkung arbeitet». (T. F.)

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