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Iran beklagt Bankgeschäfte

TEHERAN. Knapp zwei Monate nach Aufhebung der Sanktionen beklagt sich Iran über nur zögerliche Geschäfte mit europäischen Banken.

TEHERAN. Knapp zwei Monate nach Aufhebung der Sanktionen beklagt sich Iran über nur zögerliche Geschäfte mit europäischen Banken. «Es gibt immer noch eine Iran-Phobie im Finanzsektor», sagte der stellvertretende Notenbankchef Hamid Tehranfar am Samstag laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Um die Vorbehalte zu überwinden, habe das Land den Internationalen Währungsfonds (IWF) eingeschaltet.

Der IWF werde Irans Vorschriften überprüfen, um so den Geldhäusern anderer Länder mehr Sicherheit zu vermitteln. Ein Bericht werde 2018 erwartet.

Nach der Einigung im Atomstreit hatten die EU und die USA im Januar die meisten Sanktionen gegen die Islamische Republik aufgehoben. Europäische Finanzinstitute fürchten jedoch noch immer juristische Probleme, weil einige US-Strafmassnahmen in Kraft blieben – so das Verbot für US-Banken, direkt oder indirekt mit Iran Geschäfte zu machen. (afp)

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