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iPhone X besteht Feuerprobe am Markt

Smartphones Kann Apple seinen Kunden ein bis zu 1300 Euro teures iPhone schmackhaft machen? So lautete die spannende Frage im vergangenen Quartal. Oder hatte der Konzern mit dem iPhone X den Bogen überspannt? Zumindest zum Debüt im Weihnachtsquartal lagen die Zweifler falsch. Das X blieb seit dem Verkaufsstart im November das meistverkaufte iPhone-Modell, wie Apple-Chef Tim Cook bei der Vorlage frischer Quartalszahlen sagte.

Der Konzern blieb sich zwar treu und nannte keine genauen Zahlen zum Verkauf einzelner iPhone-Versionen. Doch der Sprung beim durchschnittlichen iPhone-Verkaufspreis von 695 auf 796 Dollar ist ein klarer Hinweis: Das bisher teuerste Apple-Handy war zunächst einmal ein Hit. Nach Berechnungen der Marktforschungsfirma Strategy Analytics gelang es Apple mit 77,3 Millionen verkauften iPhones auch wieder einmal, in einem Weihnachtsquartal an Samsung vorbei an die Spitze des Smartphone-Marktes vorzurücken.

Widersprüchliche Signale

Die Frage ist nur: Geht das so auch weiter übers Weihnachtsgeschäft hinaus, in dem das Geld möglicherweise lockerer sitzt als sonst? Zuletzt häuften sich Berichte von Analysten und Medien, denen zufolge Apple den Fertigungsauftrag an die Zulieferer deutlich gesenkt habe, was als Zeichen für eine sinkende Nachfrage interpretiert wurde. Solche Informationen aus der Zuliefererkette hatten sich in der Vergangenheit aber auch schon als wenig verlässlich herausgestellt.

Apple selbst lieferte widersprüchliche Signale. Chef Tim Cook wurde von einem Analysten gefragt, ob man davon ausgehen könne, dass das künftige iPhone-Modell an die Technik des X anknüpfen werde. Cook, üblicherweise für Äusserungen über künftige Produkte nicht zu haben, gab einen Hinweis. Apple habe zum Start gesagt, dass es das iPhone für das nächste Jahrzehnt sei, und stehe dazu, sagte Cook. Zugleich schränkte er aber ein, dass die Entwicklung im Smartphone-Markt insgesamt schwer vorherzusagen sei. (dpa)

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