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INVESTITION: Hilti rührt mit grosser Kelle an

100 Millionen Franken steckt der Baugerätehersteller in die Modernisierung seines Firmenareals am Hauptsitz. Mit der Erstellung weiterer Gebäude soll bis 2022 eine repräsentative Konzernzentrale entstehen.
Günther Meier, Schaan
Visualisierung des neuen «Bürogebäudes Mitte», das Hilti ab Mitte kommenden Jahres am Hauptsitz in Schaan bauen will. (Bild: PD/Hilti)

Visualisierung des neuen «Bürogebäudes Mitte», das Hilti ab Mitte kommenden Jahres am Hauptsitz in Schaan bauen will. (Bild: PD/Hilti)

Günther Meier, Schaan

Der Bau des Innovationszentrums 2014 und danach die Sanierung des Hauptverwaltungsgebäudes setzte ein starkes Zeichen des Hilti-Konzerns für den Standort Liechtenstein. Zur Erweiterung und Modernisierung des Schaaner Hauptsitzes plant das Unternehmen nun in den nächsten fünf Jahren weitere Investitionen. Diese sieht Jörg Kampmeyer von der Konzernleitung als Bekenntnis zur langfristigen Weiterentwicklung des Standortes. Hilti wolle am Hauptsitz investieren, um für die Mitarbeitenden ein zukunftsorientiertes und attraktives Umfeld zu schaffen. Wer sich am Arbeitsplatz wohlfühle, unter effizienten Bedingungen arbeiten könne, Raum für Ideen habe und eine kreative Pause in schöner Umgebung verbringen könne, gehe sicher noch motivierter an die Arbeit, sagt Kampmeyer.

Die Investitionen sollen den Hilti-Hauptsitz auch räumlich zu einer repräsentativen Konzernzentrale machen, die noch mehr Talente aus der Region und aus aller Welt anlocken soll. Die geplanten Bürogebäude werden laut Kampmeyer den digitalen Anforderungen an Arbeitsplätze der Zukunft entsprechen. Zudem wird die firmeneigene Kinder­tagesstätte erheblich erweitert.

Nicht wesentlich mehr, aber «erstklassige Arbeitsplätze»

Der Ausbau des Hauptsitzes hat bereits begonnen: Auf der Nordseite des Hilti-Geländes ist ein Parkhaus mit Platz für 900 Autos und Ladestationen für Elektrofahrzeuge schon im Bau. Das Parkhaus soll ab Ende Jahr die heutigen Parkflächen kompensieren, auf denen das geplante «Bürogebäude Nord» mit 250 Arbeitsplätzen zu stehen kommt. Ebenfalls in Arbeit ist der Rückbau des bisherigen Hochregallagers, an dessen Stelle ab 2018 das «Bürogebäude Mitte» direkt ne­ben dem bereits sanierten Verwaltungsgebäude hochgezogen wird. Im «Bürogebäude Mitte» entstehen 350 Arbeitsplätze.

Laut Kampmeyer beabsichtigt Hilti, am Standort Liechtenstein die aktuelle Zahl von rund 1500 Arbeitsplätzen nicht wesentlich auszubauen. Hingegen sollen am Hauptsitz des Baugeräteherstellers auch in Zukunft vor allem «erstklassige Arbeitsplätze» angeboten werden.

Eingeschlossen in die Planung ist auch die Umgebungs­gestaltung auf dem Hilti-Areal. Grosszügig gestaltete Grün­flächen im Ausmass von 20 000 Quadratmetern, auf denen 250 Bäume und 4000 Sträucher gepflanzt werden sollen, dienen der Verbindung der verschiedenen Gebäude sowie der Arbeitsplätze mit dem Parkhaus. Die grünen Begegnungszonen sind dazu ausersehen, so die Vision, einen «Campus-Charakter» auf dem Firmengelände zu schaffen.

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