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INTERNET DER DINGE: CS lässt das digitale Sparsäuli aus dem Stall

Das Ende des gewöhnlichen Sparschweins ist eingeläutet. Die Credit Suisse hat im Buhlen um Neukunden ein Paket für Kinder bis 12 Jahren lanciert. Sparguthaben im Digipigi werden mit 5 Prozent verzinst.
Stefan Borkert
Die CS hat mit Pro Juventute ein Hightech-Sparschwein für Kinder entwickelt. (Bild: PD)

Die CS hat mit Pro Juventute ein Hightech-Sparschwein für Kinder entwickelt. (Bild: PD)

Das Internet der Dinge drängt in die Kinderzimmer, auch, was das Geld angeht. Die Credit Suisse führt am 4. September ein Banking-Paket für Kinder bis 12 Jahre ein. Wie die CS gestern mitteilte, können mit Viva Kids Kinder spielerisch den verantwortungsvollen Umgang mit Geld lernen.

Kommunikation per Kinder- und Eltern-App

Im Mittelpunkt des Angebots steht das digitale Sparkässeli Digipigi. Äusserlich ähnelt es einem traditionellen Sparschwein. Innen nutzt es die Möglichkeiten des Internets der Dinge. Es kommuniziert im hauseigenen WLAN mit einer Kinder- sowie einer Eltern-App. Damit können beispielsweise Sparziele gesetzt, Guthaben verfolgt oder Sackgeldzahlungen verwaltet werden. Weiter gehören zum Paketumfang ein mit 5 Prozent verzinstes Sparkonto bis 1000 Franken und 1 Prozent bis 25000 Franken. Enthalten ist auch eine Maestro-Karte für Kinder ab 7 Jahren. Abgerundet wird Viva Kids durch eine online-basierte, inhaltlich mit Pro Juventute abgestimmte Lern- und Erlebniswelt zum Thema Finanzen.

Die Finanzerziehung von Kindern ist ein aktuelles Thema. Das bewies die Schweizer Taschengeld-Studie «Wie Kinder den Umgang mit Geld lernen» vom Juli. «Unsere Sackgeld-Studie zeigte, dass Eltern in der Schweiz das Erlernen eines verantwortungsvollen Umgangs mit Geld als sehr wichtig erachten», erklärt Florence Schnydrig Moser, Leiterin Produktentwicklung der Credit Suisse (Schweiz) AG.

Nachtlampe und 25 Gesichtsausdrücke

Digipigi als physische Begleitung verwahrt Bargeld und fungiert daneben als Nachtlampe und Wecker. Es interagiert mit dem Kind mit 25 verschiedenen Gesichtsausdrücken und Geräuschen, etwa dann, wenn es mit Geld gefüttert wird oder wenn Geld auf dem Konto des Kindes eintrifft. Mit der Eltern-App behalten die Eltern die Übersicht über das Kinderkonto. Ausserdem können sie Sackgeld festlegen und an die Kinder überweisen oder Sonderzahlungen ausführen, beispielsweise für erledigte Ämtli.

Ohne aktive Kündigung geht Viva Kids am zwölften Geburtstag des Kindes in das bestehende CS-Paket für Jugendliche über.

Das Hightech-Unternehmen Zühlke aus Schlieren hat Digipigi entwickelt. Gegenüber der Nachrichtenagentur SDA erklärte Zühlke, das sei seit Jahren das erste elektronische Spielzeug, das in der Schweiz hergestellt werde.

Stefan Borkert

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