INTEGRATION
Nutzfahrzeuge: Rheintaler GK Grünenfelder absorbiert Baselbieter Frech-Hoch

Vier Jahre nach der Übernahme durch GK Grünenfelder aus Kriessern geht die Frech-Hoch Nutzfahrzeuge AG im Rheintaler Fahrzeugbauer auf. Die Schaffung einer Marke soll zu mehr Schlagkraft verhelfen.

Thomas Griesser Kym
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Spezialfahrzeug der GK Grünenfelder AG aus Kriessern.

Spezialfahrzeug der GK Grünenfelder AG aus Kriessern.

Bild: Boro Jovic/PD

2017 hat der Familienbetrieb GK Grünenfelder aus Kriessern die Frech-Hoch Nutzfahrzeuge AG in Pratteln übernommen. Nun, vier Jahre später, wird die Baselbieter Frech-Hoch vollständig in den Rheintaler Fahrzeugbauer integriert.

«Es macht uns stärker am Markt, unter einer gemeinsamen Marke aufzutreten», sagt Philippe Köppel, der seit Anfang 2020 beide Unternehmen führt. Der Zusammenschluss schafft mit der GK Grünenfelder AG eine Firma mit Hauptsitz in Kriessern und Zweigniederlassung in Pratteln mit zusammen rund 80 Beschäftigten.

2017, als Grünenfelder Frech-Hoch übernahm, waren es kumuliert erst 68 Beschäftigte. Der Rheintaler Standort ist etwa doppelt so gross wie jener im Baselbiet.

Allerlei spezielle Fahrzeuge

GK Grünenfelder ist seit gut 70 Jahren im Fahrzeugbau aktiv. Die Firma konzipiert und produziert Aufbauten, Anhänger und Sattelanhänger für Trockenfracht-, Stückgut- und Kühltransporte für Industrie, Gewerbe und Militärlogistik.

Frech-Hoch baut ebenfalls Kühlfahrzeuge. Die Produktion in Pratteln gehe ebenso weiter wie die Service- und Reparaturarbeiten. Verkäuferin von Frech-Hoch an GK Grünenfelder war 2017 die Wiener VMS-Gruppe.