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INDUSTRIE: Gewinneinbruch bei Huber+Suhner

Der Kabelhersteller Huber+Suhner hat im vergangenen Geschäftsjahr deutlich weniger verdient. Unter dem Strich blieben 24,7 Millionen Franken übrig, nach 59,2 Millionen Franken im Vorjahr. Allerdings konnte der Einbruch gegenüber dem ersten Halbjahr im zweiten vermindert werden.
Huber&Suhner (hier der Sitz in Herisau) sieht positiv in die Zukunft. (Bild: ENNIO LEANZA (KEYSTONE))

Huber&Suhner (hier der Sitz in Herisau) sieht positiv in die Zukunft. (Bild: ENNIO LEANZA (KEYSTONE))

HERISAU/PFÄFFIKON. In der ersten Jahreshälfte war der Reingewinn um fast 80 Prozent geschmolzen, im Gesamtjahr beträgt das Minus noch fast 60 Prozent. Auch beim Betriebsgewinn fiel der Einbruch mit einem Viertel auf 52,3 Millionen Franken weniger stark aus als noch in der ersten Jahreshälfte, als operativ ein Drittel weniger verdient wurde.

Dank der nach dem Frankenschock zügig eingeleiteten Massnahmen habe sich die EBIT-Marge im zweiten Halbjahr bereits wieder deutlich verbessert, teilte Huber+Suhner am Dienstag mit. Die Sofortmassnahmen, die Huber+Suhner nach der Aufhebung des Euromindestkurses ergriffen hatte, umfassten einen Personalstopp, die Erhöhung der Arbeitszeit auf 43 Stunden pro Woche sowie die Reduktion von Verwaltungsrats− und Konzernleitungsvergütungen.

Seit März wurden nun die Mehrarbeit und die Kürzung der Kaderlöhne aufgehoben. Der Grund dafür ist, dass strukturelle Massnahmen ihre Wirkung entfalten. Huber+Suhner hatte im Mai 2015 Produktionsverlagerungen und Stellenstreichungen sowie Prozessoptimierungen in der Schweiz angekündigt.

Weniger neue Aufträge
Gemäss der Mitteilung verschlangen Währungs− und Preiseffekte bei Kupfer im vergangenen Jahr 9,4 Millionen Franken vom Betriebsgewinn. Auch beim Umsatz und Auftragseingang schlugen die Währungseffekte zu Buche. Wie Huber+Suhner bereits Ende Januar bekannt gegeben hatte, reduzierte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 5,6 Prozent auf 706,3 Millionen Franken. Zu konstanten Währungskursen betrug das Minus noch 2,4 Prozent.

Der Auftragseingang ging mit 8,5 Prozent auf 702,8 Millionen Franken deutlicher zurück. Der Auftragseingang habe sich jedoch auf dem gleichen Niveau wie der Umsatz stabilisiert, schrieb Huber+Suhner.

Für das laufende Jahr zeigt sich der Kabelhersteller in der Mitteilung zuversichtlich, auf den Wachstumspfad zurückzukehren und die operative Ertragskraft zu steigern. Zwar zeige die aktuelle Situation auf den Weltmärkten ein gemischtes Bild.

Der ungebremste Appetit nach Bandbreite, die dynamisch steigenden Datenmengen, das zunehmende Bedürfnis nach umweltfreundlicher Mobilität und der ständige Innovationsbedarf in den Hightech-Nischen der Industrie dürften das Wachstum aber antreiben. (sda)

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