In Japan eine Beleidigung

Andere Länder, andere Sitten: Das gilt auch beim Trinkgeld. Hier eine Übersicht zu landestypischen Gepflogenheiten:

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Andere Länder, andere Sitten: Das gilt auch beim Trinkgeld. Hier eine Übersicht zu landestypischen Gepflogenheiten:

• Italien: In der Gastronomie sind Trinkgelder unüblich. Oft taucht auf der Rechnung aber ein «Coperto» auf, eine Art Grundgebühr für Gedeck und Brot. Wer mit dem Service zufrieden war, kann auch ein paar Münzen auf dem Tisch liegen lassen.

• Frankreich: Im Restaurant oder Café werden 10% bis 15% des Rechnungsbetrags gegeben. «Le pourboire» wird auf den Tisch gelegt.

• Portugal und Spanien: In der Gastronomie sind 5% bis 10% als Trinkgeld üblich. Wenn der Kellner das Wechselgeld zurückbringt, lässt der Gast das Trinkgeld auf dem Tisch liegen.

• Griechenland: Trinkgeld wird hier in Restaurants erwartet. Üblich sind 10%. In der Taverne reicht es aufzurunden.

• Türkei: In der Gastronomie sind 10% «Bakschisch» üblich.

• Deutschland und Österreich: Im Restaurant sind 5% bis 10% Trinkgeld angebracht.

• Grossbritannien: Gäste liegen im Restaurant mit einem Trinkgeld von 10% bis 15% richtig. Im Pub wird dagegen kein Trinkgeld gegeben.

• USA und Kanada: Ein «Tip» von 15% bis 20% ist im Restaurant und für den Pizzaservice ein Muss und ist ein fester Bestandteil des Lohns. Manchmal wird das Trinkgeld auch schon auf der Rechnung ausgewiesen.

• Asien: In vielen asiatischen Ländern gilt Trinkgeld als unüblich und wird schlimmstenfalls sogar als Beleidigung empfunden. Japaner beispielsweise betrachten perfekten Service als eine Selbstverständlichkeit, die nicht extra honoriert werden muss. (sas)

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