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Im Dialog für den Standort

Ansiedlungen Blickt Beat Ulrich auf die jüngsten Trends in der Ostschweiz, fällt ihm auf: Es gab in den letzten 18 Monaten zwar weniger grosse Neuansiedlungen, dafür substanzielle Expansionen bestehender Unternehmen. Etwa der Elektronikkonzern Cicor, der mit einem Neubau den Standort Bronschhofen stärkte, oder der Chiphersteller AMS, der in Rapperswil-Jona ausbaut, und nicht zuletzt das vorgesehene neue Werk von Stadler Rail in St. Margrethen.

Kommen neue Unternehmen in die Region, geht es oft um konkrete Geschäftsbereiche, die hier angesiedelt werden. Der weltgrösste Generikahersteller Teva etwa brachte das globale Management der Lieferkette nach Rapperswil-Jona.

Ab 1. Juli wird der 1969 geborene Beat Ulrich neu Chef der St. Galler Stiftung für internationale Studien und somit auch des St. Gallen Symposiums. Er habe Freude am vielfältigen und internationalen Dialog zwischen den Generationen, sagt Ulrich – auch mit Blick auf die wirtschaftskritischen Stimmen zum Symposium. Eine Region wie St. Gallen profitiere von grösseren Anlässen: Ob Olma, Open Air, CSIO, Festspiele oder das Symposium – sie seien ein wichtiger Beitrag zur Wahrnehmung und damit Standortförderung. (T. F.)

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