Idealtypische Schweiz

Als ehemalige Innerrhoder Säckelmeisterin und Bundesrätin ist Ruth Metzler in der Ostschweiz bekannt – als Präsidentin des Verwaltungsrats des Osec, der Schweizerischen Aussenwirtschaftsförderung, trat sie am IHK-Symposium zum Thema Internationalisierung auf.

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Ruth Metzler (Bild: Urs Jaudas)

Ruth Metzler (Bild: Urs Jaudas)

Als ehemalige Innerrhoder Säckelmeisterin und Bundesrätin ist Ruth Metzler in der Ostschweiz bekannt – als Präsidentin des Verwaltungsrats des Osec, der Schweizerischen Aussenwirtschaftsförderung, trat sie am IHK-Symposium zum Thema Internationalisierung auf. Diese verkörpere die Schweiz geradezu idealtypisch, sagte Metzler in ihrem Referat. Denn trotz des schwierigen Umfelds führte die Schweiz auch 2012 zwei Prozent mehr aus als im Vorjahr. Im Globalisierungsindex der ETH-Konjunkturforschungsstelle ist die Schweiz auf Platz 10, und auch in anderen Rankings belegt sie Spitzenplätze.

Die internationale Stärke habe ihre Wurzeln zu Hause. «Nur wer es im Heimmarkt zur Stärke bringt, hat international eine Chance», sagte Ruth Metzler. Eng mit der Internationalisierung hänge die Innovation zusammen. Gerade die innovativsten Unternehmen seien im Exportgeschäft stark. Die Innovationsfähigkeit wiederum mache die Schweiz auch für Investitionen ausländischer Firmen attraktiv. «Eine globalisierte Schweiz erfordert und ermöglicht eine innovative und letztlich wettbewerbsfähige Schweiz», sagte Metzler. (ken)