Huber + Suhner kämpft gegen Fachkräftemangel

HERISAU. Auf den wachsenden Fachkräftemangel reagiert der in der Verbindungstechnik tätige Konzern Huber + Suhner mit verbesserten Anstellungsbedingungen. Die Zielgruppen sind laut eines Communiqués Frauen, Eltern sowie Angestellte über 50.

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HERISAU. Auf den wachsenden Fachkräftemangel reagiert der in der Verbindungstechnik tätige Konzern Huber + Suhner mit verbesserten Anstellungsbedingungen. Die Zielgruppen sind laut eines Communiqués Frauen, Eltern sowie Angestellte über 50.

Die Initiative «Beruf & Familie» unterstützt demnach Mitarbeitende, ihre Verantwortung als Eltern bei gleichzeitiger beruflicher Tätigkeit besser wahrnehmen zu können. Zudem werden gezielt Frauen in technischen Berufen gefördert und für die Übernahme von Führungsverantwortung motiviert. Dazu gehören flexible Arbeitszeitmodelle, Teilzeit auch in Führungsfunktionen, Jobsharing, flexiblere Einteilung der Wochenarbeitszeit oder Home Office.

Mütter haben neben einem bezahlten Mutterschaftsurlaub von 16 Wochen auch das Anrecht auf eine unbezahlte Verlängerung auf insgesamt bis zu sechs Monate. Väter erhalten nach der Geburt weitere zehn Tage bezahlten Vaterschaftsurlaub. Darüber hinaus gibt es Beiträge an die externe Kinderbetreuung.

Die Initiative 50+ konzentriert sich auf die Erhaltung der Gesundheit und die berufliche Weiterentwicklung bis zur Pensionierung und darüber hinaus. Personalchefin Patricia Stolz: «Wir gehen deutlich über den Branchenstandard der Schweizer Industrie hinaus.» (bor)