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Hire and Fire kommt immer mehr in Mode

An Konzernsitzen in der Schweiz dreht sich das Personalkarussell immer schneller.

Die angelsächsische Methode des Hire and Fire, also des schnelllebigen Einstellens und Rauswerfens von Mitarbeitern, nimmt auch in der Schweiz an Konzernsitzen immer mehr zu. Das erhöht laut einer Studie die Personalfluktuation merklich. So waren im vergangenen Jahr bei 26 Prozent der Kündigungen eine Reduktion des Personalbestandes die Ursache, wie das jüngste Arbeitsmarktbarometer der Firma von Rundstedt zeigt. Das ist deutlich mehr als im Jahr davor (15 Prozent). Von Rundstedt hilft Entlassenen bei der Stellensuche. Für das Barometer wurden Informationen von 1370 Angestellten aus 201 Unternehmen ausgewertet, die 2017 Kündigungen ausgesprochen haben. Dazu komme, dass ein Drittel der Kündigungen Stabsstellen und Management-Unterstützungsfunktionen betrafen. Das ist ebenfalls mehr als in den beiden Vorjahren (31 respektive 24 Prozent).

«Diese zwei Entwicklungen können dadurch begründet werden, dass 2017 bei vielen Hauptsitzen von in der Schweiz ansässigen globalen Unternehmen Personal abgebaut wurde», hält die Studie fest. Dies betreffe sowohl Hauptsitze von Schweizer Konzernen als auch Europa-Sitze ausländischer Multis. «Wir beobachten, dass gezielt und syste­matisch hoch qualifizierte Stabsstellen, welche ortsungebunden sind, ins Ausland verlagert werden», stellt von Rundstedt fest.

Ein Druck auf die Löhne hoch qualifizierten Personals sei dagegen nicht festzustellen. So erhielten neue Mitarbeiter, die abgeworben wurden, einen 10 Prozent höheren Startlohn als bei ihrem vorherigen Unternehmen. «In der Summe führt dies zu einem Lohnanstieg von 2 Prozent», stellt von Rundstedt fest. Gleichzeitig zeigen sich die Unternehmen kompromisslos: Wer nicht 100 Prozent ins Stellenprofil passe, bekomme den Job nicht. Wenn die Konzerne in der Schweiz nicht fündig würden, suchten sie global. (sda)

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