Hilti-Mitarbeitende kehren Schritt für Schritt vom Homeoffice in ihre Büros zurück

Im Zuge der Lockerung der Coronaschutzmassnahmen will der Hilti-Konzern den Arbeitsalltag der Büroangestellten allmählich normalisieren. Wer will, darf wieder an seinem angestammten Arbeitsplatz im Unternehmen arbeiten.

Thomas Griesser Kym
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In die Hilti-Büros am Hauptsitz in Schaan kehrt wieder Leben ein.

In die Hilti-Büros am Hauptsitz in Schaan kehrt wieder Leben ein.

Bild: PD

In den vergangenen Wochen haben viele Mitarbeitende des Baugeräteherstellers Hilti zu Hause ihren Dienst versehen. Natürlich nicht alle, sondern in erster Linie solche mit Bürojobs. Dagegen waren einige Teams permanent im Unternehmen, wie beispielsweise in der Fabrik, der Logistik und in einigen administrativen Abteilungen.

Mittlerweile haben die Regierungen des Fürstentums Liechtenstein und den Nachbarländern begonnen, die Massnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus zu lockern. Im Zusammenhang damit will auch Hilti den Mitarbeitenden «wieder ein Stück normalen Arbeitsalltag ermöglichen».

Teams in drei Gruppen eingeteilt

Ab Dienstag, dem 5. Mai, können darum die Angestellten schrittweise in ihre Büros am Hauptsitz in Schaan zurückkehren. Hilti zwingt aber niemanden dazu; die Rückkehr geschehe «auf freiwilliger Basis», schreibt der Konzern. Hinzu kommt, dass in einer ersten Phase «maximal ein Drittel der Belegschaft» am Arbeitsort sein dürfe.

Dazu wurden die Teams in drei Gruppen eingeteilt. Während zwei Gruppen abwechselnd in Wochenschichten am Ort arbeiten werden, wird die dritte Gruppe weiterhin ausschliesslich von zu Hause aus tätig sein. Dabei handelt es sich laut Hilti vor allem um Mitarbeitende mit Vorerkrankungen, langen Arbeitswegen oder in anderen Situationen, die eine Anwesenheit noch nicht ermöglichen.

Strikte Regeln

Die Lockerung werde begleitet von der Einhaltung der gängigen Hygiene- und Vorsichtsmassnahmen, wie Hilti schreibt. Das Unternehmen habe auch zahlreiche präventive Massnahmen, besonders in zentralen Bereichen wie Personalrestaurant, Kaffeeecken usw. umgesetzt. Zudem gebe es klare Regeln für die Benutzung von Sitzungszimmern, und die Reinigungszyklen am Standort werden erhöht.

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