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High-Tech-Region Bodensee

In der Euregio Bodensee sollen die Köpfe und nicht die Schornsteine rauchen, das sagt der Präsident des Bodenseerates Arthur Loepfe. Ein Vorzeigeprojekt ist das Nanokompetenzzentrum.
Stefan Borkert
Oberflächenbehandlung ist ein zentraler Bereich der Nanotechnologie, wie an einem Nano-Kongress in St. Gallen demonstriert wurde. (Bild: Hannes Thalmann)

Oberflächenbehandlung ist ein zentraler Bereich der Nanotechnologie, wie an einem Nano-Kongress in St. Gallen demonstriert wurde. (Bild: Hannes Thalmann)

Konstanz. Der Bodenseerat hat ein Imageproblem. Seit seiner Gründung muss er sich immer wieder den Vorwurf des zahnlosen Debattierclubs gefallen lassen. Dem tritt das Präsidium entgegen und nennt ein Beispiel. Im eben erst veröffentlichten Reader des 4. Bodenseeforums unter dem Titel «Euregio Bodensee – Wirtschafts- und Forschungsregion» sind auch die Beschlüsse des Bodenseerates publiziert.

Nanotechnologie fördern

Darunter ein Beschluss von 2004, der die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) auffordert, sich aktiv für eine Entwicklung der Euregio Bodensee hin zu einem Kompetenzzentrum in der Nanoforschung und -technologie einzusetzen. Gerade in St. Gallen und an der Universität Konstanz ist das ein grosses Thema, wie der ehemalige Rektor der Uni Konstanz, Professor Horst Sund, bestätigt. Bodenseeratspräsident Arthur Loepfe und Vizepräsident Robert Maus sagten, dass aber die Gründung einer Gesellschaft bisher nicht ins Rollen gekommen sei. Man habe trotzdem gehandelt, so Maus. Letztes Jahr wurde der Verein Nanokompetenzzentrum Euregio Bodensee in Konstanz gegründet. Dabei gehe es nicht nur um den Transfer von Wissen und Forschung zum Beispiel zwischen den Hochschulen in Konstanz und St. Gallen, sondern auch um den Transfer in die Wirtschaft, betont Robert Maus. Und Professor Sund ergänzt, dass an der Uni Konstanz ein Nanoforschungszentrum aufgebaut worden sei, in das eine Million Euro investiert wurde.

Ergebnisse für die Wirtschaft

Die Erkenntnisse der Nanoforschung sind bereits in Firmen angekommen. Als Beispiel nennt Maus die Entwicklung von Verputzen, die mit Hilfe der Nanotechnologie Schmutz, Russpartikel oder Staubteilchen erst gar nicht auf der Oberfläche annehmen. In einem anderen Fall bat ein Zahnlabor um Hilfe. So wurde eine Klammer für Zahnplomben entwickelt, deren Oberfläche nicht an den Plomben haftet.

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