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High-Tech aus dem Rheintal

HEERBRUGG. Der Verein St.Galler Rheintal zeigt, was die Unternehmen dort zu bieten haben. An einer ersten Fahrt war neben innovativer Technologie auch die Frankenstärke ein Thema.
Stefan Borkert
Leica Multi-Messstationen sind seit Jahren Marktführer und werden weltweit etwa auf Baustellen und Gebäudevermessungen eingesetzt. (Bild: Hanspeter Schiess)

Leica Multi-Messstationen sind seit Jahren Marktführer und werden weltweit etwa auf Baustellen und Gebäudevermessungen eingesetzt. (Bild: Hanspeter Schiess)

Ingenieure, Software-Entwickler und Forscher bilden fast die Hälfte der Belegschaft bei Leica Geosystems in Heerbrugg. Von Hand werden hier Messstationen zusammengebaut, die das Beste sind, was der Markt zu bieten hat. Jürgen Dold, Chef von Leica Geosystems, ist stolz auf die Innovationskraft seiner Denkfabrik. Ein Produkt ist die weltweit erste Multistation, die alle Messtechnologien in einem Instrument vereint. Zusätzlich sei das Instrument noch intelligent gemacht worden. Somit ist die Leica Nova MS60 Multistation die erste selbstlernende Multistation, die sich automatisch und fortlaufend an alle Umgebungsbedingungen anpasst, egal wie anspruchsvoll diese sind.

Hexagon-Anschluss nicht bereut

Leica Geosystems gibt es seit 1921 in Heerbrugg. Die Herstellerin für Vermessungstechnologie hat sich inzwischen zu einem High-Tech-Unternehmen in der Informationstechnologie gewandelt. Laser und Optiken vermessen und scannen millimetergenau Gebäude, Objekte, Strassenzüge und Landschaften. Die gewonnen Daten und 3D-Ansichten werden für die Entwicklung selbstfahrender Autos ebenso genutzt wie etwa für den Brückenbau oder die Überwachung von bestehenden Bauwerken. Drohnen und Flugzeuge liefern Daten aus der Luft. Handwerker können lasergesteuert Räume und Fussböden vermessen. Seit 2005 gehört das Unternehmen zum schwedischen Hexagon Konzern. Die Integration habe er keine Minute bedauert, sagt Dold. Der Umsatz und das Produktangebot von Leica Geosystems ist seither ausgebaut worden. Inzwischen werden jährlich 1 Mrd. Fr. umgesetzt und die Zahl der Mitarbeiter in der Schweiz hat die 1000er-Marke erreicht. Wie andere Unternehmen im exportorientierten St. Galler Rheintal auch, musste Leica Geosystems den Frankenschock vom Januar verdauen.

Erste Roadshow

Der Verein St. Galler Rheintal hat gestern an seiner ersten Roadshow Unternehmen wie swissQprint, SFS und eben Leica Geosystems besucht und neben der Innovationskraft der Unternehmen auch deren Reaktion auf die plötzliche Frankenstärke thematisiert. Jürgen Dold sagt, dass der Frankenschock sein Unternehmen wie alle Unternehmen am Werkplatz Schweiz vor Herausforderungen gestellt habe und stelle. «Wir arbeiten an Effizienzsteigerungen, mit unseren Zulieferern arbeiten wir an Einsparungen und in einigen Märkten haben wir Preiserhöhungen durchsetzen können.» Die Strategie bleibe unverändert. «Wir werden unsere Innovationen weiter vorantreiben und daran arbeiten, neue Märkte zu erschliessen.» Die Innovationsfabrik in Heerbrugg bleibe auch weiterhin strategisch wichtig für den Hexagon Konzern.

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