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Hier testet unsere Redaktorin wie es ist, sich selbst einen Coronaabstrich zu machen

Wer nach Ägypten oder Dubai in die Herbstferien verreist, kann sich vorab mit dem Selbstentnahmekit von Viselio auf das Coronavirus testen lassen. Unsere Redaktorin hat es ausprobiert.

Sarah Kunz
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Vor zwei Wochen hatte ich erkältungsbedingt Husten und Fieber. Seither weiss ich, wie sich ein Coronatest anfühlt. Und wer sich ebenfalls schon einmal testen liess, fühlt bestimmt mit. Es ist keine schöne Erfahrung. Die Ärzte stossen das Stäbchen durch die Nase gefühlt bis ins Hirn hoch. Nie wieder, hoffte ich damals. Und jetzt mache ich diese Prozedur doch wieder mit. Sogar freiwillig.

Am Donnerstagmorgen erhalte ich das Päckli von Viselio. Darin: Das Selbstentnahmekit, das für Reisende in Länder gedacht ist, die einen negativen Covid-19-Test verlangen. Die Anleitung ist einfach verständlich. Zuerst nehme ich den Rachenabstrich vor. Und muss würgen. Ich gebe mir Mühe, trotzdem genügend Druck auszuüben.

Durchatmen, durchhalten. Danach folgt der Nasenabstrich. Ich stelle mich aufs Zwicken ein und schaffe es doch nicht, das Stäbchen genau so weit in meine Nase zu stossen wie eine richtige Ärztin. Tapfer drehe ich das Bürsteli so lange es geht, versuche, die vorgeschriebenen fünf Sekunden lang durchzuhalten. Dann gebe ich auf. Mit tränenden Augen und hustend. Muss reichen, denke ich. Tut es.

Keine 24 Stunden später erhalte ich das Resultat. Negativ. Mittlerweile ist auch der Schmerz und das unangenehme Gefühl vergessen. Und ich gebe zu: Ich habe mich bei diesem Gesundheitsexperiment schon ein wenig gefühlt wie in Grey's Anatomy.

So sieht die fertige Probe am Schluss aus. Sie wird in ein zertifiziertes Labor geschickt und dort analysiert.

So sieht die fertige Probe am Schluss aus. Sie wird in ein zertifiziertes Labor geschickt und dort analysiert.

Sarah Kunz
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