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HERISAU/PFÄFFIKON: Gewinn von Huber+Suhner bricht mehr als 20 Prozent ein

Der Kabel- und Komponentenhersteller Huber+Suhner hat letztes Jahr einen Gewinneinbruch eingefahren. Wesentlich zum Rückgang beigetragen hatte der höhere Preisdruck beim Ausbau von Mobilfunknetzen in Schwellenländern.
Der Geschäftssitz von Huber+Suhner in Herisau: Das Unternehmen muss einen Gewinneinbruch hinnehmen. (Bild: ENNIO LEANZA (KEYSTONE))

Der Geschäftssitz von Huber+Suhner in Herisau: Das Unternehmen muss einen Gewinneinbruch hinnehmen. (Bild: ENNIO LEANZA (KEYSTONE))

Das Nettoergebnis wurde zudem durch höhere Investitionen in den Vertrieb, in Forschung und Entwicklung sowie einen veränderten Businessmix belastet. Unter dem Strich verdiente Huber+Suhner mit 42,1 Millionen Franken 20,8 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Auf Ebene des Betriebsgewinns (Ebit) resultierte ein Rückgang um 16,6 Prozent auf 58,1 Millionen Franken. Von tiefer Profitabilität betroffen war in erster Linie die grösste von drei Sparten, die Fiberoptik, wo sich die Betriebsgewinnmarge von 13,4 Prozent auf 5,6 Prozent markant reduzierte.
Im Segment Hochfrequenz dagegen stieg die Marge von 13,4 im Vorjahr auf 13,6 Prozent, auch dank Marktanteilsgewinnen in der Luft- und Raumfahrt sowie der Mess- und Prüftechnik.

Asiatischer Bahnmarkt mit starker Nachfrage

In der kleinsten Sparte Niederfrequenz sei im zweiten Halbjahr ein eindrücklicher Turnaround erreicht worden, heisst es. Die Marge (auf Ebit-Stufe) erhöhte sich von 1,6 Prozent im Vorjahr auf 5,1 Prozent deutlich. Das Wachstum im asiatischen Bahnmarkt habe sich positiv auf die Ertragskraft ausgewirkt, so Huber+Suhner.

Die Marge der gesamten Gruppe lag mit 7,5 Prozent (Vorjahr: 9,5 Prozent) unter dem mittelfristigen Ziel von 8 bis 10 Prozent.

Der Auftragseingang erhöhte sich in allen Bereichen und insgesamt um 10,7 Prozent auf 826,3 Millionen Franken. Die Anzahl festangestellter Mitarbeitender stieg wegen des Ausbaus der Produktionskapazitäten in stark wachsenden Regionen wie China um 169 auf 4200.

Weniger Mitarbeitende in der Schweiz

In der der Schweiz hingegen ist die Zahl der Mitarbeitenden leicht auf 1237 zurückgegangen. Den Start ins Geschäftsjahr 2018 beurteilt Huber+Suhner dank eines soliden Auftragsbestands und einer guten Nachfrage in den Hauptmärkten positiv. Allerdings bleibe auch der Preisdruck hoch.
Ausserdem sei die Nachfrage nach schnellen Internetverbindungen unverändert hoch und eröffne Chancen auf die Anwendung von Glasfasern in der Wohnung. Für 2018 erwartet Huber+Suhner anhaltendes Wachstum; zudem will das Unternehmen die (Ebit-)Marge ins mittelfristige Zielband von 8 bis 10 Prozent erhöhen.

Die Dividende soll nach 1,25 Franken im Vorjahr nur noch 1,10 Franken je Aktie betragen. (sda)

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