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Heikle Datenpanne bei der CSS:
Kunden erhalten falsche Rechnungen

Die CSS verschickt Rechnungen mit sensiblen Patienteninformationen an falsche Empfänger und gerät damit in den Fokus der Datenschützer.
Raphael Bühlmann
Der Hauptsitz der CSS Versicherung in Luzern. (Bild: Boris Bürgisser)

Der Hauptsitz der CSS Versicherung in Luzern. (Bild: Boris Bürgisser)

Laut dem Konsumentenmagazin Espresso von SRF haben CSS-Kunden Abrechnungen von fremden Personen erhalten. Ein Fehler, der nicht zum ersten Mal und erneut im Online-Portal der Krankenkasse passiert sei. Dadurch seien schützenswerte Patientendaten falsch adressiert gewesen. Wie eine CSS-Sprecherin gegenüber Espresso bestätigt, komme es pro Jahr zu rund 12000 fehlgeleiteten Sendungen. «Fehler können passieren. Dass daraus Datenschutzverletzungen entstehen, ist inakzeptabel», erklärt die Sprecherin gegenüber SRF weiter. Deshalb sollen CSS-Kunden in Zukunft keine Original-Rechnungen, sondern nur noch ein mit dem Namen des Kunden versehenes Abrechnungsdokument erhalten.

Nach dieser Ankündigung sieht das Büro des Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten vorerst keinen Handlungsbedarf mehr. Der Datenschützer behalte die Sache aber im Auge, wie Espresso schreibt. Und wenn man den Eindruck habe, dass das noch nicht genüge, spreche man die CSS darauf an. Pikant an der Geschichte ist zudem, dass die Luzerner Versicherungsgesellschaft nicht ausschliessen kann, dass falsch versandte Rechnungen und Rückforderungsbelege von den falschen Personen beglichen worden sind.

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