Häufig ist es das Team

ST. GALLEN. Über eigene Firmengrenzen hinaus schauen, was andere machen – an der 9. Ostschweizer Innovationstagung in St. Gallen wurde das gleich mehrfach getan. Zum einen mit dem neuen Projekt Momentum Ost, zum anderen mit dem Blick in US-Innovationszentren.

Merken
Drucken
Teilen

ST. GALLEN. Über eigene Firmengrenzen hinaus schauen, was andere machen – an der 9. Ostschweizer Innovationstagung in St. Gallen wurde das gleich mehrfach getan. Zum einen mit dem neuen Projekt Momentum Ost, zum anderen mit dem Blick in US-Innovationszentren.

Direkt in der Ostschweiz zu Gast war Peter Gloor, Wissenschafter am Zentrum für Kollektive Intelligenz der Technischen Hochschule in Massachusetts (MIT). Er hat den Begriff «Collaborative Innovation» geprägt. Das heisst: Teams finden und vernetzen sich – heute stark übers Internet – und arbeiten für neue Ideen zusammen. Da passte es ganz gut, dass Herman Gyr, Gründer der Enterprise Development Group, gleich via Bildtelefonie aus dem Silicon Valley nach St. Gallen geschaltet wurde.

Gloor wies darauf hin, dass viele Innovationen keine Entwicklung ausschliesslich einer Firma oder einer Person waren. Steve Jobs trieb als Motivator zwar die Entstehung des iPhones voran, ohne Entwickler und Zulieferer wäre das mobile Computertelefon aber nicht entstanden. Ebenfalls durch eine vernetzte Gemeinschaft wird die freie Software Linux weiterentwickelt.

Herman Gyr hatte eine konkrete Empfehlung für die Ostschweiz parat: Es gelte, wie im Silicon Valley eine gemeinsame Sprache zwischen Entwicklern, Firmen und Investoren zu finden. So wisse jeder intuitiv, was zu welchem Zeitpunkt von ihm erwartet werde. (T.F.)