GÜTESIEGEL: 99 Ideen, die nicht wie Luftballons zerplatzten

Die Universität St. Gallen bietet neu ein Label an für Studierende, die ein Unternehmen gründeten. Wer mit seinem Start-Up ein Jahr aktiv war, kann sich «Spin-Off Universität St. Gallen» auf die Fahnen schreiben.

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Die Förderung des Unternehmertums gehört zu den zentralen Themen in Forschung und Lehre an der Universität St. Gallen (HSG). Unternehmer, deren Firmen und Arbeitsplätze, welche sie schaffen, seien elementar für die ökonomische Weiterentwicklung der Region und der Schweiz, heisst es in einem Communiqué.

Um auf diesem Gebiet noch stärker auftreten zu können, bündelt die HSG viele ihrer Unterstützungsangebote für potenzielle von Firmen im Start-Up-Lab des Zentrums für Unternehmertum (Centers for Entrepreneurship). Neu ist für die Jungunternehmen ein Gütesiegel geschaffen worden, das sich speziell an Studierende der HSG richtet, die das Wagnis eingegangen sind und als «Spin-Off» mit einer Firma an den Markt gegangen sind. Bereits 99 Unternehmen werden in der ersten Liste geführt. Dietmar Grichnik, Co-Direktor des Center for Entrepreneurship, sagt: «Mit unseren ersten 99 Spin-Offs starten wir in eine spannende unternehmerische Zukunft, die wir jährlich mit einem HSG-Spin-Off-Barometer abbilden werden.» Wer erfolgreich ein Unternehmen gegründet hat oder mit einem konkreten Start-Up-Projekt schon mindestens zwölf Monate aktiv ist, kann das Spin-Off-Label der Universität St. Gallen beantragen. Zu den Voraussetzungen gehört, dass mindestens einer der Gründer an der HSG studiert, forscht oder arbeitet.

Wertschöpfung in der Region

«Mit der Vergabe des neuen Spin-Off-Labels erhoffen wir uns, zukünftig einen besseren Überblick über die unternehmerische Wertschöpfung durch die Universität in der Region und auch der Schweiz zu erhalten», erklärt Kuno Schedler, Prorektor Forschung an der HSG. (bor)