Grossbanken schliessen Lücken

BASEL. Die 100 grössten Banken der Welt haben ihre Eigenkapitallücken vorzeitig geschlossen. Die Institute, unter ihnen zwei Schweizer Banken, erfüllten bereits Ende des vergangenen Jahres die Vorschriften des nach der Finanzkrise verschärften Kapitalregelwerks «Basel III».

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BASEL. Die 100 grössten Banken der Welt haben ihre Eigenkapitallücken vorzeitig geschlossen. Die Institute, unter ihnen zwei Schweizer Banken, erfüllten bereits Ende des vergangenen Jahres die Vorschriften des nach der Finanzkrise verschärften Kapitalregelwerks «Basel III». Dies teilte der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht mit. Die Geldhäuser hätten noch bis Ende 2018 Zeit gehabt, den Anforderungen an das Kapitalpolster nachzukommen. Analysten und Finanzmärkte fordern allerdings von den börsennotierten Instituten, die Quoten schon jetzt zu übertreffen. Mit 11,1% lag die harte Kernkapitalquote (CET1) der Banken im Schnitt deutlich über den von den Aufsehern verlangten 7,0% bis 9,5%. (sda)