Griesser investiert in einen Neubau für eine neue Anlage

Der Hinterthurgauer Hersteller von Sonnen- und Wetterschutz baut aus. Eine neue Halle muss her, eine weitere wird erweitert, und das Unternehmen beschafft Ersatz für seine alte Pulverbeschichtungsanlage.

Thomas Griesser Kym
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Walter Strässle, Verwaltungsratspräsident und ehemaliger Firmenchef der Griesser AG, im Werk am Hauptsitz in Aadorf.

Walter Strässle, Verwaltungsratspräsident und ehemaliger Firmenchef der Griesser AG, im Werk am Hauptsitz in Aadorf.

Bild: Reto Martin (26. September 2019)

Die Griesser AG aus Aadorf will ihre in die Jahre gekommene Pulverbeschichtungsanlage ersetzen. Am Mittwoch wird der Grundstein gelegt für eine neue Halle, in der die Anlage installiert wird. Die alte Halle wird abgerissen.

Zudem wird ein Erweiterungsbau der benachbarten Halle für die Lagerung des Langmaterials sowie für den Einbau eines Wabenlagers an die Hand genommen. Läuft alles nach Plan, kann das Bauprojekt im Sommer 2021 abgeschlossen werden.

Allein 400 Mitarbeitende in Aadorf

Das Schweizer Familienunternehmen Griesser, gegründet 1882, zählt sich zu den führenden europäischen Herstellern von Sonnen- und Wetterschutz für Fenster und Terrassen. Produziert wird in eigenen Werken in der Schweiz, in Österreich und Frankreich.

Griesser hat 1300 Mitarbeitende, wovon 800 in der Schweiz und davon 400 in Aadorf. Zudem bildet Griesser hierzulande 40 Lernende aus.

Schneller und rationeller

Dank der Neubauten und der neuen Anlage wird das Unternehmen den Materialfluss verbessern und die Automatisierung erhöhen können. Auch wird die neue Anlage kürzere Durchlaufzeiten aufweisen als die alte.

Im Weiteren realisiert Griesser parallel zum Neubau eine Fotovoltaikanlage, die künftig gut 10 Prozent des Strombedarfs am Hauptsitz abdecken wird.

Politprominenz an der Grundsteinlegung

Am Mittwoch legt Verwaltungsratspräsident Walter Strässle den Grundstein. Dies im Beisein der Thurgauer Regierungsrätin Carmen Haag und des Aadorfer Gemeindepräsidenten Matthias Küng.