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Glencore fördert weniger Kupfer

Rohstoffe Der Glencore-Konzern hat in den ersten neun Monaten weniger Kupfer, Nickel und Öl gefördert. Dafür erhöhte sich die Produktion von Zink. Die Kupferproduktion lag mit 946 500 Tonnen 11 Prozent unter dem Wert des Vorjahrsquartals. Allein im dritten Quartal ergab sich eine Einbusse von 15 Prozent. Die tiefere Förderung erklärt das Baarer Unternehmen in seinem gestern veröffentlichten Produktionsbericht mit dem Verkauf einer Minderheitsbeteiligung, Wartungsarbeiten und Stromausfällen.

Die Zinkproduktion hingegen stieg um 5 Prozent auf 827 400 Tonnen. Im dritten Quartal allerdings ging die Produktion um 9 Prozent zurück. Die Nickelproduktion sank in den ersten neun Monaten um 2 Prozent auf 80 700 Tonnen. Auf Vorjahresniveau blieb die Produktion von Ferrochrom (1,1 Millionen Tonnen) und Kohle (91 Millionen Tonnen). Die Ölförderung lag mit 3,9 Millionen Fass (Barrel) 36 Prozent unter der Vergleichsperiode. Glencore führt dies auf natürliche Rückgänge bei den Ölfeldern zurück. Zudem seien im Tschad die Ölbohrungen gerade erst wieder aufgenommen worden. Hier erwartet der Rohstoffkonzern allmähliche Verbesserungen.

Weiter hebt Glencore seine Prognose für den Betriebsgewinn aus dem Handelsgeschäft an. Neu soll dieser im Gesamtjahr 2,8 Milliarden Dollar betragen statt 2,6 Milliarden. (sda)

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