Gewinn um 111 Prozent gesteigert

Die Frauenfelder bfw Liegenschaften AG schliesst 2010 nach eigenen Angaben sehr gut ab. Das Betriebsergebnis kletterte 66 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

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Frauenfeld. In ihrem Geschäftsbericht schreibt die bfw Liegenschaften AG, dass das Betriebsergebnis auf 28,3 Millionen Franken angestiegen sei. 2009 waren es noch 17,1 Millionen Franken. Der Gewinn inklusive der Neubewertungseffekte erhöhte sich sogar um 111 Prozent auf 17 Mio. Franken (2009: 8,1 Mio.). 2010 wurden insgesamt 28 Liegenschaften erfolgreich verkauft. Durch den Mittelzufluss sei die Bilanzstruktur gestärkt worden und die Eigenkapitalquote habe sich per 31. Dezember 2010 auf 42,7 Prozent belaufen.

Barausschüttung beantragt

Der Verwaltungsrat werde der Generalversammlung vom 21. April eine Barausschüttung von 90 Rappen pro Namenaktie Kategorie A und 9 Rappen pro Namenaktie Kategorie B aus der Reserve aus Kapitaleinlagen beantragen, heisst es weiter.

Leicht rückläufig waren die Mieteinnahmen mit Nettoerträgen von 25,2 Mio. Franken (2009: 26,6 Mio.

). Der Rückgang sei auch eine Folge des Verkaufs von drei Liegenschaften im Frühjahr 2010 und weiteren 25 Liegenschaften im Zeitraum zwischen Oktober und Anfang Dezember. Der Erfolg aus Vermietung sei mit rund 19 Mio. Franken unverändert geblieben. Der unabhängige Immobilienschätzer KPMG habe per 31. Dezember 2010 eine Marktbewertung der insgesamt 56 Liegenschaften vorgenommen, die am Jahresende im Gesamtportfolio enthalten waren. Daraus sei ein Erfolg aus Neubewertung in Höhe von 0,6 Mio.

Franken resultiert. Der Bruttoverkaufserlös für die im 2010 veräusserten Liegenschaften summierte sich auf 109,3 Mio. Franken.

40 Renditeliegenschaften

Der Wert des gesamten Liegenschaftsportfolios belief sich Ende 2010 auf 362,7 Mio. Franken. Davon seien im Bestandesportfolio 40 Renditeliegenschaften mit einem Gesamtwert von 296,5 Mio. Franken und ein Neubauprojekt mit einer Bewertung von 25,3 Mio. Franken enthalten.

Strategisch bleibe das Bestandesportfolio klar auf den Bereich Wohnen ausgerichtet. Die Bilanzsumme belief sich 2010 auf 406,1 Mio. Franken. Als Folge der Verkäufe habe sie sich gegenüber dem Vorjahr um 44,7 Mio. Franken reduziert. Die flüssigen Mittel lagen bei 42,1 Mio. Franken. (2009: 0,4 Mio.). Das Eigenkapital stieg um 14,3 Mio. Franken auf nun 173,4 Mio. Franken an. Die Hypothekarschulden des Gesamtportfolios (222,4 Mio. Franken) weisen laut Bericht am Stichtag 31. Dezember 2010 eine durchschnittliche Restlaufzeit von 2,3 Jahren auf. (2009: 2,9 Jahre).